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Hannover-Messe 2015 Mehr Produktivität

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Als Taktgeber für das Internet der Dinge, Dienste und Menschen versteht sich ABB und zeigt auf der Messe zahlreiche Neuheiten zur Produktivitätssteigerung.

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Ulrich Spiesshofer, CEO von ABB: „30 % Produktivitätssteigerung sind durch die Vernetzung möglich.“
Ulrich Spiesshofer, CEO von ABB: „30 % Produktivitätssteigerung sind durch die Vernetzung möglich.“
(Bild: Schäfer)

„30 % Produktivitätssteigerung sind durch die Vernetzung möglich“, sagte Ulrich Spiesshofer, CEO von ABB, gestern Morgen anlässlich einer Pressekonferenz auf der Hannover-Messe. Denn nur der Dreiklang von Dingen, Diensten und Menschen könne zu einer sinnvollen Integration führen, die Vorteile für Produktivität und Effizienz mit sich bringe. Man nenne dies lieber Internet der Dinge, Dienste und Menschen, weil ABB der Begriff Internet 4.0 zu wenig aussage.

Ein Paradebeispiel sei der Roboter Yumi, der laut Spiesshofer der erste wirklich kollaborative Zweiarmroboter ist. Der Roboter könne gemeinsam mit Menschen in der Montage arbeiten. ABB biete diesen auf der Messe zu einem Preis „knapp unter 40.000 US-Dollar“ an.

„Wir haben den Roboter aus dem Käfig geschickt und dies wird von den Kunden hervorragend angenommen“, freute sich Spiesshofer. Der Roboter arbeite so genau, dass er sogar einen Faden durch ein Nadelöhr führen könne. „Er ist ein revolutionäres Produkt“, sagte Spiesshofer.

Um sein Angebot an kollaborativen Robotern noch zu erweitern, gab Spiesshofer auch bekannt, dass ABB den Roboterhersteller Gomtec übernommen hat. Die Gomtec GmbH mit Sitz in München hat 25 Mitarbeiter und entwickelt mechatronische Systeme für Kunden in den unterschiedlichsten Branchen.

ABB auf der Hannover Messe 2015: Halle 11, Stand A35

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