Suchen

Mehr Sicherheit und Belastbarkeit in IoT-Anwendungen

| Redakteur: Stefanie Michel

PTC investiert in ein Programm zum Melden und Beheben von Sicherheitslücken in Industrie-4.0-Umgebungen. Zum einen sucht das Programm Beiträge von Forschern, die Schwachstellen in Thingworx-Produkten aufdecken, zum anderen können auch Privatpersonen Sicherheitslücken melden.

Firmen zum Thema

Im IoT-Zeitalter gilt es die Sicherheit im Griff zu haben: Deshalb will PTC das Thema Cybersecurity auf eine breite Basis stellen.
Im IoT-Zeitalter gilt es die Sicherheit im Griff zu haben: Deshalb will PTC das Thema Cybersecurity auf eine breite Basis stellen.
(Bild: PTC)

Um die gemeinsame Verantwortung für mehr Sicherheit in IoT-Anwendungen zu fördern, hat PTC ein Coordinated-Vulnerability-Disclosure (CVD)-Programm (Programm für eine „koordinierte Veröffentlichung von Schwachstellenberichten“) vorgestellt. Das neue Programm soll das Melden und Beheben von Sicherheitslücken unterstützen, die sich potenziell auf Umgebungen auswirken könnten, in denen PTC-Produkte eingesetzt werden. Dazu zählen auch industrielle und sicherheitskritische Branchen.

Das CVD-Programm ist ein wesentlicher Bestandteil des Modells der gemeinsamen Verantwortung (Shared Responsibility Model) das PTC als Rahmen für die Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und anderen Akteuren im Bereich Cybersecurity definiert hat. Jim Heppelmann, CEO von PTC, hob diese Vordenkerrolle während seiner Keynote auf der jüngsten Liveworx hervor: Er lud Partner und Kunden ein, mit PTC gemeinsam an mehr Sicherheit zu arbeiten, indem jeder Verantwortung für die von ihnen kontrollierten Sicherheitsaufgaben übernimmt und bei Zwischenfällen schneller reagiert.

Cybersecurity: Sicherheitslücken schnell in Thingworx-Produkten melden

Außerdem sucht das CVD-Programm Beiträge von externen Forschern, die Schwachstellen in Thingworx-Produkten aufdecken. PTC appelliert an Privatpersonen und Organisationen, Sicherheitslücken nach einem genau definierten Prozess zu melden. Dieser Prozess orientiert sich an der Vorlage der National Telecommunications and Information Administration (NTIA) Safety Working Group. Das Programm stellt sicher, dass die Forscher auf die Zusammenarbeit mit PTC zählen können, um Kunden sowie die Sicherheit und Privatsphäre der Öffentlichkeit zu schützen.

Der IoT-Markt steht vor einem Wendepunkt, und die IoT-Ausgaben dürften 2022 laut einem aktuellen IDC-Bericht 1,2 Bio. Dollar erreichen. „Da Unternehmen weiterhin in IoT investieren, ist es wichtig, dass im gesamten IoT-Ökosystem Anstrengungen unternommen werden, um Endpunkte und Umgebungen zu sichern“, sagte Stacy Crook, Research Director für IoT bei IDC.

„Ausgefeilte Software und Hyperkonnektivität treiben die Innovation in einem beispiellosen Tempo voran“, sagte Joshua Corman, SVP und Chief Security Officer bei PTC. „Das führt zu neuen Formen von Störfällen und Gegnern. In dieser neuen Weltordnung muss die Verantwortung für Cybersecurity von allen getragen werden, und wir müssen gemeinsam gegen solche Bedrohungen vorgehen.”

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45494393)