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Maintenance Dortmund 2018 Mensch und Maschine sollen als Team zusammenarbeiten

Redakteur: Rebecca Vogt

Auf der Maintenance Dortmund 2018 trifft sich die Branche, um sich über Neuigkeiten und Trends in der Instandhaltung zu informieren. Unter anderem im Blickpunkt: die Mensch-Maschine-Interaktion.

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Wie im vergangenen Jahr stehen im Science-Center der Maintenance verschiedene Fachvorträge zu aktuellen und zukünftigen Branchenthemen auf dem Programm.
Wie im vergangenen Jahr stehen im Science-Center der Maintenance verschiedene Fachvorträge zu aktuellen und zukünftigen Branchenthemen auf dem Programm.
(Bild: Anja Cord/Easyfairs)

Mensch und Digitalisierung stehen in diesem Jahr im Fokus, wenn am 21. und 22. Februar die Maintenance Dortmund ihre Tore öffnet. Auf der inzwischen zur deutschen Leitmesse gewachsenen Veranstaltung dreht sich zwei Tage lang alles um die industrielle Instandhaltung.

Neben den klassischen Themen der Instandhaltung stehen smarte Konzepte und Technologien im Vordergrund. Auch in der Instandhaltung schreitet die Digitalisierung zunehmend voran. Wichtig ist dabei, den Faktor Mensch nicht außer Acht zu lassen.

Digitalisierung soll Arbeit erleichtern

„Der Mensch steht immer noch im Mittelpunkt der Mensch-Maschine-Interaktion“, sagt Daniel Eisele, Group Event Director vom Messeveranstalter Easyfairs. So richte die Messe ihren Blickpunkt zwar auf die Digitalisierung in der Instandhaltung – jedoch immer unter der Fragestellung: Wie kann sie die Arbeit der Menschen erleichtern und besser machen?

Rund 200 Anbieter werden an der diesjährigen Maintenance Dortmund teilnehmen und dem Fachpublikum ihre Lösungen und aktuelle Trends präsentieren. Darunter sind auch Branchengrößen wie Hansa-Flex, Carl Werthenbach, Infra-Serv Knapsack, Microsoft oder etwa Schaeffler Technologies anzutreffen.

Das Rahmenprogramm der Maintenance Dortmund konzentriert sich 2018 auf folgende Themenschwerpunkte:

  • Predictive Maintenance;
  • Ersatzteilmanagement;
  • der Mensch im Mittelpunkt der Mensch-Maschine-Interaktion;
  • Hybride Dienstleistungen.

Im Science-Center referieren auf offener Bühne gefragte Experten aus Forschung und Praxis zu den genannten Schwerpunktthemen, wie Easyfairs mitteilt. Die Keynote spricht Prof. Michael Henke vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML). Sein Thema „Instandhaltung in der Social Networked Industry“ verspricht erste Einblicke in die Zukunft der Branche.

So ziele der Ansatz der Social Networked Industry darauf ab, die industrielle Zukunft menschengerecht zu gestalten. Auf Basis sozialer Netzwerke würden dort Menschen und autonome Maschinen als Partner zusammenarbeiten – so die dahinterstehende Vision. Für die Instandhaltung als Funktionsbereich zur Sicherstellung der technischen Verfügbarkeit würden sich hieraus neue Potenziale für eine effiziente und effektive Organisation und Durchführung ergeben.

Smarte Instandhaltung

Stephanie Niehues vom Lehrstuhl für Unternehmenslogistik an der Technischen Universität Dortmund wird über das Forschungsprojekt It’s Digitive berichten, in dem es um die Ersatzteilversorgung additiv gefertigter Bauteile über digitale Serviceplattformen geht.

Weitere Vorträge im Science-Center drehen sich beispielsweise um die Digitalisierung als Dienstleistung, um den einfachen und effektiven Einstieg in die Datenanalyse für die Smart Maintenance oder um die Veränderung von Instandhaltung und Ersatzteilmanagement durch hybride Dienstleistungen.

Eigener Bereich für den Arbeitsschutz

Neu auf der Maintenance Dortmund 2018 ist der FVI-Campus, auf dem neuartige Ideen und Erkenntnisse sowie bestehende Herausforderungen der Instandhaltung diskutiert werden sollen. Schwerpunktthema ist hier der „Mitarbeitereinsatz in der Smart Maintenance“. Am 22. Februar wird im Rahmen der Messe außerdem die 3. Anwender-Konferenz 2018 mit dem Titel „Smart Maintenance für Smart Factories“ stattfinden.

Weitere Neuerungen sind das Solution-Center, in dem Referenten der ausstellenden Unternehmen über neue Technologien, innovative Produkte und technische Lösungen berichten werden, sowie Work-Safe – ein Ausstellungsbereich für den Arbeitsschutz in der Industrie.

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