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SPS IPC Drives 2016

Mesago blickt zuversichtlich auf die nächste SPS IPC Drives

| Autor: Stefanie Michel

Ein Messeerfolg geht in die nächste Runde: Ende November treffen sich die Automatisierer wieder auf der SPS IPC Drives in Nürnberg.
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Ein Messeerfolg geht in die nächste Runde: Ende November treffen sich die Automatisierer wieder auf der SPS IPC Drives in Nürnberg. (Bild: Mesago Pressebild / Thomas Geiger)

Stetiges Wachstum zeichnet die SPS IPC Drives seit Jahren aus. Dennoch geht der Veranstalter Mesago für 2016 ganz bescheiden von ähnlichen Zahlen wie 2015 aus. Ein großer Schwerpunkt wird Industrie 4.0 in unterschiedlichsten Dimensionen sein.

Finanzkrisen, Wirtschaftskrisen, geopolitische Krisen – all das scheint der SPS IPC Drives seit Jahren nichts anhaben zu können. Wie der neue Mesago-Geschäftsführer Martin Roschkowski verdeutlichte, ist die Messe in den letzten 10 Jahren gewachsen wie keine andere Technikmesse: 80 % mehr Hallen und 68 % mehr Ausstellungsfläche. Zudem verzeichnete man über 40 % mehr Aussteller und die Besucher haben sich von 32.000 auf 64.400 verdoppelt. Sylke Schulz- Metzner, die zuständige Bereichsleiterin beim Veranstalter Mesago, ist sich deshalb sicher: „Wir können mit Fug und Recht behaupten, dass die Messe Europas führender Treff für die Automatisierer ist.“

Das Geheimnis des Erfolgs liegt unter anderem sicherlich an der Nähe zum Anwender. Roschkowski spricht von „Arbeitsatmosphäre“ statt „Show-Messe“ und hofft, dass sich die SPS IPC Drives das auch bewahren kann. Bisher funktioniert das, wie die alljährliche Besucherumfrage zeigt. Dort ist auch abzulesen, welch hohen Stellenwert die Messe bei den Besuchern hat: 91 % der Besucher des Vorjahres planen in diesem Jahr wieder zu kommen und 97 % werden die Messe weiterempfehlen. Das zeigt Schulz-Metzner aber nicht nur, dass das Messekonzept aufgeht, sondern auch, dass die richtigen Fachbesucher kommen – eine perfekte Symbiose.

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Positive Erwartungen trotz verringertem Wachstum in der Automatisierung

Was natürlich brennend interessiert: Welche Erwartungen haben die Organisatoren für 2016? Angesichts der für die erfolgsverwöhnte Automatisierungsbranche etwas verhaltenen Auftrags- und Umsatzzahlen gibt man sich zurückhaltend und rechnet mit etwa den gleichen Besucher- und Ausstellerzahlen. Dr. Peter Adolphs, Vorsitzender des Ausstellerbeirats und Geschäftsführer von Pepperl + Fuchs, weiß, dass es schon größere Zuwächse gab als die 3,4 % im ersten Halbjahr 2016. Dennoch ist er zuversichtlich – auch angesichts der Themen, die die SPS IPC Drives wieder belegt.

Unvermeidlich ist natürlich Industrie 4.0. „Das Thema beschäftigt uns schon eine ganze Zeit und manche fragen schon, was kommt danach. Industrie 5.0? Ich glaube aber, dass uns das noch länger weiterbeschäftigt“, so Adolphs. Nach und nach gelangt dieses Thema nun auch zum Anwender. Deshalb will die Industrie 4.0 Area in Halle 3A zeigen, wie sich aus dem Konzept reale Anwendungen umsetzen lassen. Adolphs: „Die Uses Cases sind so gewählt, dass kleine Schritte erkennbar sind, mit denen man sich evolutionär in Richtung Industrie 4.0 entwickeln kann.“ Im Zuge von Industrie 4.0 erhält auch der Gemeinschaftsstand „MES goes Automation“ eine neue Bedeutung. Mit dem Gemeinschaftsstand „Automation meets IT“ ist zudem auch das Thema Cyber Security auf der SPS präsent.

Bewährte Gemeinschaftsstände stoßen auf hohes Interesse

Feste Bestandteile waren und sind seit langem die Gemeinschaftsstände „wireless in automation“ (Halle 10) und „AMA Zentrum für Sensorik, Mess- und Prüftechnik“ (Halle 4A). Wie Schulz-Metzner berichtet, stoßen beide Stände auf ein hohes Aussteller- und Besucherinteresse und sind bereits ausgebucht. Abgerundet wird die Messe erneut mit dem „Automation 4.0 Summit“, der sich mit Safety & Security, energieoptimierter Fertigung, Big Data Analytics und Sensorik für Industrie 4.0 beschäftigt.

Man arbeitet also mit Bewährtem. Und Neues? Das wird es wohl spätestens 2018 geben: die Halle 3C mit 9600 m² Ausstellungsfläche ist bereits im Bau und wird voraussichtlich 2018 für die SPS IPC Drives nutzbar sein.

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