Suchen

Rückschau Intec und Z 2015 Messedoppel Intec und Z erweist sich seines Monopols als würdig

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Der im Vorfeld bekannte Ausstellerrekord des Messedoppels Intec und Z in Leipzig war nur ein Vorgeschmack dessen, was dem geneigten Messebesucher auf dem Leipziger Messegelände erwarten sollte. 1400 Aussteller aus 32 Ländern bilden dabei noch bis zum 27. Februar ein informatives und sehenswertes Potpourri der metallverarbeitenden Industrie.

Firmen zum Thema

Mächtig viel zu sehen gab es für die Besucher der diesjährigen Intec in Leipzig.
Mächtig viel zu sehen gab es für die Besucher der diesjährigen Intec in Leipzig.
( Sonnenberg)

„Intec und Z spiegeln die Leistungsfähigkeit der metallbearbeitenden Industrie sowie der Zulieferindustrie wider und sind in diesem Jahr der wesentliche Taktgeber für die gesamte Branche. Damit unterstreichen sie ihren Platz als herausragende Aushängeschilder der Leipziger Messe“, sagt Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

Taktgeber vielleicht auch bei Themen wie dem Fachkräftemangel. Deshalb bieten die Messen Intec und Z für angehende Fachkräfte mit ingenieurtechnischem Hintergrund zahlreiche Gelegenheiten, um mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen. Vor allem der Studententag, der am 27. Februar stattfindet und vom Innovationsverbund Maschinenbau Sachsen VEMASinnovativ zusammen mit der Leipziger Messe organisiert wird, bildet bereits zum fünften Mal eine wichtige Plattform für den Kontakt von Ausstellern mit dem fachlichen Nachwuchs.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 158 Bildern

Jobbörse gibt Antworten und bietet Jobs

Wesentlicher Teil der Veranstaltung ist die Jobbörse, auf der sich diesmal mehr als 20 Unternehmen den Fragen der Interessenten stellen und ihre Jobangebote präsentieren. Dazu gehören unter anderem Firmen wie die Niles-Simmons Industrieanlagen GmbH Chemnitz, die N+P Informationssysteme GmbH Meerane, die SLG Prüf- und Zertifizierungs GmbH aus Hartmannsdorf, die SITEC Industrietechnologie GmbH Chemnitz und das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU Chemnitz. Zudem gibt es in einer hochrangig besetzten Podiumsdiskussion erste Impulse für den Austausch zwischen den beteiligten Firmen und zukünftigen Arbeitnehmern.

Zu den vorangegangenen Messeveranstaltungen nutzten insgesamt etwa 2.500 Studierende, Schüler und Absolventen die Chance für einen Besuch des Messeverbunds und des Studententags am letzten Messetag. Nirgendwo anders in Sachsen bietet sich dem angehenden Berufsnachwuchs die Möglichkeit, solch eine Vielfalt an Technik und Ingenieurskunst aus nächster Nähe zu betrachten und sich erklären zu lassen. Darüber hinaus können die Besucher das ganze Spektrum an Einsatzmöglichkeiten in der Metallbearbeitung sowie in den unterschiedlichen Zulieferbranchen erleben.

Intec-Nachwuchspreis würdigt herausragende Entwicklungen

Auch innovative Themen kamen auf der Messe nicht zu kurz. Im Rahmen der Eröffnung der Messen wurden am 23. Februar im Congress Center Leipzig die Intec-Preise vergeben. Mit der Auszeichnung würdigt die Leipziger Messe herausragende Entwicklungen der Aussteller an Werkzeugmaschinen und deren Peripherie oder innovative Lösungen für die Fertigungs- und Automatisierungstechnik. Darüber hinaus erfolgt die Verleihung des Intec-Nachwuchspreises zur Förderung besonders engagierter und innovativer Nachwuchskräfte. Die Werkzeugmaschinenfabrik Glauchau GmbH siegte in der Kategorie „Unternehmen bis 100 Mitarbeiter“. Zum Wettbewerb eingereicht wurde ein innovatives Kühlverfahren, das die Energieeffizienz bei Schleifmaschinen erhöht. In der Kategorie „Unternehmen über 100 Mitarbeiter“ konnte sich die EMUGE-Werk Richard Glimpel GmbH & Co. KG aus Lauf an der Pegnitz mit einer wegweisenden Lösung für Gewindetechnologie durchsetzen. Den Nachwuchspreis erhielt Oliver Georgi von der NILES-SIMMONS Industrieanlagen GmbH.

Mehr zu den Gewinnern lesen Sie in der nächsten Ausgabe MM 11.

(ID:43228299)