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Leichtbau Messedoppel Mtex/Lima sorgt für mehr Besucher

| Redakteur: Kirsten Nähle

Das Messedoppel „Mtex - Internationale Fachmesse & Symposium für Textilien und Composites im Fahrzeugbau“ und „Lima - Internationale Fachmesse & Symposium für Leichtbau im Maschinen- und Anlagenbau“ hat für hohe Resonanz gesorgt. 83 Aussteller aus 7 Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Schweiz) präsentierten erstmals gemeinsam ihre Entwicklungen bei Textilien und Composites.

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1300 Besucher informierten sich bei den Ausstellern der erstmals paralles stattfindenden mtex und Lima über deren aktuelle Entwicklungen.
1300 Besucher informierten sich bei den Ausstellern der erstmals paralles stattfindenden mtex und Lima über deren aktuelle Entwicklungen.
(Bild: Messe Chemnitz)

Nahezu 1300 Besucher informierten sich bei den Ausstellern über deren Innovationen und beim dreitägigen Fachsymposium tauschten sich mehr als einhundert Experten über Branchentrends und die Schnittpunkte der verschiedenen Forschungsbereiche aus. Das Spektrum der Aussteller reichte von textilen Komponenten und technischen Lösungen für das Fahrzeuginterieur über Funktionsmaterialien und Komponenten für Fahrzeugsitze bis hin zu Composites für Exterieur bei Fahrzeugen, Schiffen und Flugzeugen sowie Leichtbausystemen für den Maschinenbau.

Aussteller haben Kontakte aus anderen Branchen gewonnen

Messechef Michael Kynast ist zufrieden mit dem Verlauf der Messe und des Symposiums: „Die Entscheidung, beide Fachmessen parallel durchzuführen und mit einem in weiten Teilen gemeinsamen Symposium zu ergänzen, hat sich als richtig erwiesen. Eine gestiegene Besucherzahl gegenüber der Mtex 2010 und auch die Qualität der Ausstellerkontakte stützen unsere Entscheidung.“

Verkaufsleiter Jürgen Stumpfer von der Item Industrietechnik GmbH, schloss sich dieser Auffassung an: „Unsere Kernkompetenz liegt bei Leichtbaulösungen für den Maschinen- und Anlagenbau. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Messeteilnahme, weil wir viele Kontakte aus anderen Branchen hinzugewinnen konnten, die sich bisher nicht in unserem Fokus befanden. In Verbindung mit dem Symposium hat sich dieses Messedoppel für uns gelohnt.“

Christoph Alt von der Professur Fördertechnik der TU Chemnitz: „Wir haben hier nach zweijähriger Entwicklungszeit eine mobile Skipiste der Öffentlichkeit präsentiert, die aus einem dreischichtigen, luftdurchlässigen Textilverbund besteht. Die Resonanz auf dieses Material, das auch in der Fördertechnik Anwendung finden kann, war sehr gut. Viele Anfragen haben uns hier erreicht – die Messeteilnahme hat sich für uns gelohnt."

Rainer Hofmann vom ZCK Zuschnittcenter u. Faserverbundtechnik GmbH & Co. KG aus Kulmbach lobte insbesondere die Qualität der Fachbesucher: „Die Messe war überraschend gut besucht. Die Kontakte an meinem Messestand waren allesamt sehr gut, das Interesse und die Kompetenz der Besucher ebenso. Damit hat sich für mich der Messeauftritt auf jeden Fall gelohnt.“

Dreitägiges Symposium mit Topthemen und Topreferenten

Das dreitägige und in weiten Teilen branchenübergreifende Symposium beschäftigte sich unter anderem mit den Themen Materialinnovationen im Fahrzeug- und Maschinenbau, textile Materialmixe, Funktionale Oberflächen im Fahrzeugbau, Leichtmetalle im Maschinen- und Anlagenbau, Composites auf dem Weg zur automatisierten Großserienfertigung und Oberflächenfunktionalisierung im Leichtbau.

Hochkarätige Referenten wie beispielsweise Claudia Khalil, die Designchefin der Strähle + Hess GMBH aus Althengstett, Daniela Bohlinger von der Abteilung Innenraum, Material- und Farbdesign - Sustainable Design der BMW AG München und Dr.- Ing. Ingo Reinbach von der Johnson Controls GmbH sorgten laut Messe Chemnitz für eine hohe Qualität des Symposiums und einen interessanten Erfahrungsaustausch.

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