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EMO Hannover 2017 Messzeit per CT minimiert

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die neue, zum Patent angemeldete „On-the-Fly-CT“-Messtechnik spart durch kontinuierliches Drehen der Geräteachse die üblichen Totzeiten zum Positionieren des Werkstücks ein, wie Werth zur Messe EMO Hannover vom 18. bis 23. September 2017 ankündigt.

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Mit der On-the-Fly-Messung kann Werth die Messzeit deutlich senken.
Mit der On-the-Fly-Messung kann Werth die Messzeit deutlich senken.
(Bild: Werth Messtechnik )

Im Start-Stopp-Betrieb müsse die Drehbewegung zur Aufnahme jedes Durchstrahlungsbildes normalerweise unterbrochen werden. On-the-Fly-CT minimiert die Bewegungsunschärfe durch kurze Belichtungszeiten, heißt es. Um dabei die Messunsicherheiten so gering wie im Start-Stopp-Betrieb zu halten, erhöhe man die Anzahl der Drehschritte. Die Spezifikation nach VDI/VDE werde trotz des schnelleren Messprozesses nicht beeinflusst.

So kann bei gleicher Datenqualität die Messzeit etwa auf ein Zehntel reduziert werden, so Werth. Auch dabei werde das Werkstückvolumen in Echtzeit rekonstruiert und stehe danach sofort zur Verfügung. Oder es lässt sich bei gleicher Messzeit damit die Datenqualität erhöhen. Neue CT-Einsatzbereiche mit strikten Messzeitvorgaben bei vorgegebener Datenqualität sollen sich so erschließen lassen.

Werth Messtechnik auf der EMO Hannover 2017: Halle 6, Stand B73

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