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Trumpf auf der Metav 2018

Metall-3D-drucken mit durchgänger Software

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die Truprint 3000 von Trumpf basiert auf dem Laser Metal Fusion (LMF) und generiert Metallteile Schicht für Schicht per Laser im Pulverbett.

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Mit dem von Trumpf auf der Metav gezeigten Laser Metal Fusion (LMF) per Truprint 3000 lassen sich solch komplexe Strukturen aus Metallpulver Schicht für Schicht aufbauen, heißt es. Das klappe je nach Bauteil mit nahezu allen schweißbaren Metallarten.
Mit dem von Trumpf auf der Metav gezeigten Laser Metal Fusion (LMF) per Truprint 3000 lassen sich solch komplexe Strukturen aus Metallpulver Schicht für Schicht aufbauen, heißt es. Das klappe je nach Bauteil mit nahezu allen schweißbaren Metallarten.
(Bild: Trumpf)

Die Bauteile könnten maximal 300 mm Durchmesser und 400 mm Höhe haben. Mit einem pfiffigen Wechselzylinderprinzip, das den schnellen Austausch der Bau- und Vorratszylinder ermöglicht, und der industrietauglichen Peripherie, zielt die neue Anlage auf die Serienproduktion von komplexen metallischen Bauteilen ab, wie Trumpf erklärt. Auch rücke man mit der Truprint 3000 die komplette Prozesskette der Additiven Fertigung in den Fokus.

Ein Softwarepaket für alles

Alles beginne mit der Datenvorbereitung für das 3D-Konstruktions- und Fertigungsprogramm. Trumpf bietet mit dem Softwarepaket „Trutops Print mit NX“, wie es heißt, nun erstmals eine durchgängige Softwarelösung mit einheitlicher Benutzeroberfläche ohne Systembrüche an. Von der praktischen Pulverzufuhr, die den großen internen Speicher fülle, über die additive Fertigungstechnik an sich, bis zu Nachfolgeschritten wie dem Entpacken und Reinigen des Teils, decke Trumpf auch alle weiteren Bereiche mit industriereifen Systemen ab. Der Aussteller demonstriert aber auch bei der generativen Fertigung das Thema Industrie 4.0, um Prozesse ganzheitlich zu optimieren. So ließen sich etwa unterschiedlichste Zustandsparameter während der Herstellung über diverse Monitoring-Tools überwachen, analysieren und mobil bedienen. Die Enabler für Industrie 4.0 bei Trumpf, heißt es, ist Truconnect. Das stehe für die vernetzte Fertigung, die Maschinen, Menschen und Informationen miteinander verbinde. Für das Arbeiten mit der Truprint 3000 kommen je nach Bauteil, heißt es, alle schweißbaren Werkstoffe wie Stähle, Nickelbasislegierungen, Titan oder Aluminium in Frage.

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