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Zollern

Metall intelligent in Form gebracht

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Die Zollern-Unternehmensgruppe präsentiert auf der Hannover-Messe 2010 anspruchsvolle Metallerzeugnisse, die durch Ur- oder Umformen hergestellt wurden, im Gieß-, Walz oder Schmiedeverfahren. Ausgangsbasis sind über 700 Metalllegierungen – und Investitionen in Millionenhöhe. So wurde in eine neue Vakuumfeingießerei investiert – das Ergebnis zeigt sich am Stand.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Zollern zeigt auf der Hannover-Messe ein Bauteilspektrum, das sich über die gesamte Werkstoffpalette des Feingießens erstreckt: einschließlich von Aluminium-, Stahl- und Nickelbasislegierungen. Das Gewichtsspektrum der Teile reicht von wenigen Gramm bis mehr als 100 kg.

Feingießen gut für geometrisch komplexe Teile

Laut Aussteller ist das Feingießen als Präzisionsgießverfahren für geometrisch komplexe Teile besonders geeignet. Es ermögliche minimale Wanddicken und hohe Oberflächengüten. Als besonders geeignet wird das Verfahren zur Verarbeitung von Legierungen angesehen, die schwer spanabhebend zu bearbeiten sind.

Diese Werkstoffe kommen in besonderem Maße in der Elektronikindustrie, der Luft-, Raumfahrt- und Medizintechnik sowie im modernen Motoren- und Fahrzeugbau zur Anwendung. Das seien die Hauptanwendungsbereiche des Feingießens.

Bugatti-Motorabdeckung durch Feingießen hergestellt

Als Highlights zeigt Zollern den Ladeluftkühler und die Motorabdeckung des Bugatti Veron. Beide Komponenten wurden im Aluminium-Feingießverfahren hergestellt. Die funktionellen und ästhetischen Anforderungen an diese Komponenten seien extrem hoch gewesen, heißt es.

Zollern GmbH & Co. KG auf der Hannover-Messe 2010: Halle H3, Stand A66

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