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Metallpulver-Spritzgießen ermöglicht wirtschaftliche Herstellung komplexer Teile

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Wirtschaftliche Serienfertigung von Metallteilen mit komplexer Geometrie. Dieser Vorteil wird am Stand des Spritzgießers OBE auf der Hannover-Messe 2008 beim MIM-Verfahren hervorgehoben (Metal Injection Molding): beim Metallpulver-Spritzgießen, das Formteile mit über 96% der Enddichte von Vollmetallen erzeugt.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Damit kommt man laut OBE sehr nahe an die Festigkeit von Bauteilen heran, die aus dem Vollen gefertigt werden. Die Zugeständnisse in puncto Belastbarkeit seien minimal. Als Gegengewicht wird auf das Konzept MIM-Plus verwiesen, das den Mehrwert spritzgegossener Metallteile verdeutlichen soll.

Dieser Mehrwert wird in der hohen Wirtschaftlichkeit und der geometrischen Gestaltungsfreiheit des Spritzgießens im Vergleich zu anderen Fertigungsverfahren für Metallteile gesehen. So vereint das Metallpulver-Spritzgießen die Vorteile der Formgebung, die vom Kunststoff-Spritzgießen übernommen wurde, mit den Eigenschaften von metallischen Konstruktionswerkstoffen.

Metallpulver-Spritzgießen für hochfeste Metalle geeignet

Besonders für die Fertigung hochfester und damit schwer spanend zu bearbeitender Metalle wie Edelstahl und Titan sei es von hohem Nutzen. Querbohrungen, Rillen, Gewinde und Hinterschneidungen werden schon bei der Formgebung der Teile im Werkzeug erzeugt.

Außerdem bietet OBE Möglichkeiten der Oberflächenveredelung, zum Beispiel das Hochglanzpolieren. Außerdem ist ein Beschichten möglich. Darüber hinaus können die Teile in einem Laser-Verfahren gekennzeichnet oder zusammengeschweißt werden. Auf diese Weise lässt sich die Wertschöpfung steigern. Der Anwender erhalte ein einbaufertiges Bauteil.

OBE GmbH & Co. KG, Halle 4, Stand C15

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