Sesotec Metallseparator mit Röntgenblick erkennt auch kleinste Partikel in Kunstsoffgranulat

Autor / Redakteur: Brigitte Rothkopf / Peter Königsreuther

Viele Kunststoffverarbeiter nutzen Granulat als zur Herstellung ihrer polymeren Endprodukte per Extruder oder Spritzgießanlage. Verunreinigungen, etwa durch Metalle aller Art, sind dabei unerwünscht. Deshalb bietet Sesotec nun den Metallseparator „Protect“, der mit Rötgentechnik auch kleinste Probleme erkennt.

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Mit einem Metallseparator des Typs Protector von Sesotec, der 40 mm Durchlassweite hat, können beispielsweise FE-Metallverunreinigungen ab 0,4 mm Durchmesser in Kunststoffgranulat gefunden werden.
Mit einem Metallseparator des Typs Protector von Sesotec, der 40 mm Durchlassweite hat, können beispielsweise FE-Metallverunreinigungen ab 0,4 mm Durchmesser in Kunststoffgranulat gefunden werden.
(Bild: Sesotec)

Im nachfolgend beschriebenen Fall kam es bei einem Hersteller von Kunststoffbuchsen für Magnetspulen zu metallischen Einschlüssen, die das fertige Bauteil unbrauchbar machten. Bei der intensiven Betrachtung aller innerbetrieblichen Produktionsabläufe wurden aber keine Stellen festgestellt, an denen die Verunreinigung hätte erfolgen können. Also überprüfte man in Zusammenarbeit mit dem Rohstofflieferanten das eingesetzte Granulat (Neuware). Metallische Verunreinigungen konnten aber auch bei genauestem Hinsehen nicht entdeckt werden.

Der Durchblick für Qualitätssicherer

Um eine Lösung des Problems zu finden, installierte der Kunststoffbuchsenhersteller zu Testzwecken einen Metall-Separator von Sesotec, Typ Protector. Zwei Säcke einer Granulatlieferung wurden mit dem Metallseparator untersucht. Die Versuchsdurchführung erfolgte unter realistischen Bedingungen einer Spritzgießerei. Der Protector separierte tatsächlich einige Granulatkörner, bei denen von außen nicht zu erkennen war, dass sie Metalleinschlüsse hatten. Erst durch Röntgen wurden die Verunreinigungen, in dem Fall kleine Kupferdrahtstücke, sichtbar.

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Induktive Spurensuche findet die „Täter“

Der Grund, warum Materiallieferant und Anwender die Kontamination nicht sehen konnten, lag darin, dass die Drahtfäden vollkommen im Granulat eingeschlossen waren. Erst der Protector, dessen Detektionsverfahren auf induktiver Basis funktioniert, konnte die metallischen Verunreinigungen aufspüren. Metall-Separatoren von Sesotec erkennen und separieren alle Metalle sowohl ferromagnetische als auch Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Messing oder Blei. Dies erfolgt unabhängig davon, ob das Metall ummantelt, beschichtet, lackiert, isoliert, eingebettet oder vereinzelt ist.

Partikel aussortieren, bevor es zu spät ist

Seitdem diese Testergebnisse vorliegen, setzt der Kunststoffverarbeiter standardmäßig Protector Metall-Separatoren von Sesotec in der Produktion ein. Sie gewährleisten, dass die gefertigten Kunststoffteile metallfrei sind und stellen so eine wichtige Komponente der Qualitätssicherung dar. Der Einbau der Metallseparatoren erfolgt direkt am Materialeinzug der Spritzgießmaschinen, am sogenannten „Last-Chance-Control Point“.

Schnell amortisierter Helfer

Sesotec Metallseparatoren dienen wie im beschriebenen Anwendungsfall sowohl zur Qualitätssicherung der Endprodukte als auch zum Schutz der Verarbeitungsmaschinen und Werkzeuge. Der Ausschuss von verunreinigten Teilen sowie teure und zeitaufwendige Störfälle (Stillstandzeiten, Reparaturen) verringern sich durch den Einsatz der Sesotec-Systeme. Prozesskontinuität, Produktivität und die Produktreinheit erhöhen sich deutlich. Die Geräte amortisieren sich damit innerhalb kürzester Zeit.

Viele Kunststoffverarbeiter können profitieren

Stefan Taupp, Sesotec Area Sales Manager, stellt fest: „Der Protector Metallseparator hat den Anwender durch seine hohe Empfindlichkeit und Zuverlässigkeit überzeugt.“ Alle Kontaminationen, auch die, welche im Granulat eingeschlossen waren, wurden sicher detektiert und separiert, bestätigt Taupp.

Der Anwendungsbereich für Metallseparatoren des Typs Protector betrifft alle Branchen, in denen Spritzgieß- oder Blasformmaschinen zum Einsatz kommen, beispielsweise bei der Herstellung von Verpackungsbehältern und -verschlüssen, bei Medizintechnikartikeln, technischen Kunststoffteilen, Steckern oder Gehäusen in der Automobilindustrie oder Spielzeugartikel bis hin zu Haushaltsgeräten.

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