Software as a Service Mietsoftware übers Internet entlastet die IT-Infrastruktur

Autor / Redakteur: Christoph Riess / Peter Steinmüller

Bereits seit einem Jahrzehnt wird Software nicht länger nur zur Vor-Ort-Installation angeboten, sondern immer häufiger zum Mieten via Internet. Doch Fehlschläge in der Vergangenheit und ungeklärte Begrifflichkeiten erschweren die Akzeptanz. Zeit für eine analytische Betrachtung.

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Das Kabelgewirr im Surferraum hat ein Ende, wenn die IT-Infrastruktur zugunsten einer vom Dienstleister betriebenen Lösung aufgegeben wird. Bild: Pixelio/Paul-Georg Meister
Das Kabelgewirr im Surferraum hat ein Ende, wenn die IT-Infrastruktur zugunsten einer vom Dienstleister betriebenen Lösung aufgegeben wird. Bild: Pixelio/Paul-Georg Meister
( Archiv: Vogel Business Media )

Software as a Service (SaaS) ist unverändert im Gespräch. Länger als seine Vorgänger und scheinbar auch mit mehr realem Erfolg. Der Begriff reiht sich dabei ein in die Diskussion rund um ASP (Application Service Providing), On-Demand oder Outsourcing. Also nur alter Wein in neuer Verpackung?

Die Antwort auf die oben gestellte Frage gleich vorneweg: nein. Unternehmen wie Salesforce.com und auch wir von Myfactory haben gezeigt, dass SaaS einen zuvor nicht gekannten Kundennutzen bietet. Nur dies erklärt auch den Erfolg der dahinterstehenden Anbieter.

Software als Dienstleistungbasierend auf Internettechniken

Um dies zu verdeutlichen, sollen an dieser Stelle zunächst einmal die Unterschiede zwischen den Ansätzen dargestellt werden. Während ASP, SaaS und Outsourcing sich direkt mit unterschiedlichen Angeboten in Verbindung bringen lassen, wird der Begriff „on Demand“ oft in Verbindung mit Abrechnungsmodalitäten genutzt. Der Anwender zahlt nur für die Dienste, die er auf Abruf auch wirklich genutzt hat. „On Demand“ ist daher auch im SaaS-Umfeld ein wichtiges Thema. Da es an dieser Stelle aber um Software gehen soll, werden im Folgenden die technischen Angebote betrachtet, die sich mit den Begriffen ASP, SaaS und Outsourcing in Verbindung bringen lassen.

  • Software as a Service (SaaS): Hilfreich ist die Definition auf Wikipedia, um ein Verständnis davon zu bekommen. Dort heißt es kurz und erhellend: „Software as a Service, kurz SaaS, ist ein Software-Distributions-modell respektive ein Geschäftsmodell mit der Philosophie, Software als Dienstleistung basierend auf Internettechniken bereitzustellen, zu betreuen und zu betreiben.“

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