TU Darmstadt Millionenförderung im Rahmen des neuen Loewe-Programms

Redakteur: Jürgen Schreier

Die TU Darmstadt erhält in den nächsten Jahren zweistellige Millionen-Beträge für den Ausbau von Forschungszentren und -schwerpunkten. Wie das hessische Wissenschaftsministerium mitteilte, werden im Rahmen des Forschungsförderungsprogramms Loewe (Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“) vier Verbundprojekte gefördert, bei denen die TU Darmstadt federführend oder maßgeblich beteiligt ist.

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„Das hervorragende Abschneiden unterstreicht unsere besondere Stellung im landesweiten wissenschaftlichen Wettbewerb der Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Dieser Erfolg stärkt deutlich unser Profil“, sagte TU-Präsident Hans Jürgen Prömel. „Unsere hohe Leistungsfähigkeit und Reputation in der Strahlenphysik und Adaptronik, in der IT-Sicherheit und Stadtsoziologie haben überzeugt.“

Folgende Zentren werden jeweils mit jährlich bis zu 8 Mio. Euro gefördert:

„Zentrum Adaptronik – Research, Innovation, Application“, koordiniert von Prof. Holger Hanselka, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF und Professor im Fachbereich Maschinenbau der TU Darmstadt: Das Forschungszentrum will die wissenschaftlich-technischen Hürden der Schlüsseltechn Adaptronik überwinden und Spitzenforschung für den Markt der Adaptronik anbieten. Längerfristig soll ein neues Fraunhofer-Institut für Adaptronik, ein Forschungsschwerpunkt Adaptronik an der TU Darmstadt und ein Forschungs- und Ausbildungsschwerpunkt Funktionsintegrierter Leichtbau an der Hochschule Darmstadt entstehen. Das geplante Zentrum integriert Maschinenbau, Material- und Geowissenschaften, Elektrotechnik und Informationstechnik, Informatik, Mathematik und Chemie.

„Center for Advanced Security Research Darmstadt“ (Koordinatorin Prof. Claudia Eckert): Das Zentrum soll die an der TU und im Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie bestehende Sicherheits-Expertise unter Beteiligung der Hochschule Darmstadt bündeln und ausbauen. Vernetzte IT-Systeme durchdringen alle Lebensbereiche – von der Produktion über die Logistik bis hin zur Energieversorgung. Der Schutz gegen Beeinträchtigung von IT-Systemen wird damit zu einer zentralen Herausforderung.

„Helmholtz-International Center for Fair“ (Antragsteller sind die Universität Frankfurt, die TU Darmstadt und die Gesellschaft für Schwerionenforschung, darunter die Professoren Karlheinz Langanke und Jochen Wambach): Das Zentrum soll eine international führende Rolle hessischer Universitäten an der weltweit einzigartigen „Facility for Antiproton and Ion Research“ (Fair) bei der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) nachhaltig sichern und die international anerkannte Exzellenz in der physikalischen Grundlagenforschung festschreiben.

Der Schwerpunkt „Eigenlogik der Städte“ an der TU Darmstadt wird mit jährlich 1,5 MIo. Euro gefördert: In dem von Prof. Martina Löw koordinierten Projekt wird eine qualitative Typologie der Städte erarbeitet, die die Andersartigkeit von Städten auf-greift sowie Strategien der „eigenständigen“ Profilbildung deutlich macht.

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