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Maxon Motor Miniaturisierte Positionierelektronik steuert Antriebe in der Automatisierung

| Autor/ Redakteur: MONIKA Zwettler / Monika Zwettler

Für den flexiblen Einsatz in der Automatisierungstechnik hat Maxon Motor seine miniaturisierte Positioniersteuerung weiterentwickelt. In der zweiten Generation ist sie mit verschiedenen Anschlüssen zur Kommunikation und unterschiedlichen Betriebsmodi ausgestattet.

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Die Positioniersteuerungen erreichen laut Hersteller den zurzeit möglichen Miniaturisierungsgrad. Bild: Maxon Motor
Die Positioniersteuerungen erreichen laut Hersteller den zurzeit möglichen Miniaturisierungsgrad. Bild: Maxon Motor
( Archiv: Vogel Business Media )

Hinter der Abkürzung Epos für Easy to Use Positioning System verbirgt sich eine Positioniersteuerung von Maxon Motor, die speziell für die Kommandierung und Steuerung in CAN-Open-Netzen entwickelt wurde. In der zweiten Generation zeichnet sich die Elektronik laut Hersteller besonders durch den Miniaturisierungsgrad aus: Mit 55 mm × 40 mm × 15,6 mm sei die Positioniersteuerung quasi ein Synonym für den zurzeit möglichen Miniaturisierungsgrad. Mehr Leistung, mehr Funktionalität, mehr Komfort auf so kleinem Raum seien heute kaum machbar.

Positioniersteuerung für Motoren bis 48 W

Epos 2 24/2 ist in mehreren Ausführungen erhältlich und ermöglicht damit den Einsatz unterschiedlicher bürstenbehafteter DC-Motoren mit Encoder oder bürstenloser EC-Motoren mit Hall-Sensoren und Encoder bis 48 W Leistung. Für den flexiblen Einsatz der Steuerungen sorgen die Kommunikationsschnittstellen USB und RS232 sowie eine Vielzahl an Betriebsmodi.

Dazu zählen Position, Velocity oder Current Mode sowie Funktionen wie der Step/Direction Mode zur schrittweise geregelten Bewegung der Motorachse oder der Master Encoder Mode, wenn der Antrieb als elektronisches Getriebe verwendet werden soll.

Positioniersteuerung jetzt mit höherer Dynamik und Präzision

Auch hinsichtlich der Bewegungssteuerung wurde die Positionierelektronik ausgebaut: So soll die Motion-Control-Funktion „Interpolated Position Mode“ dafür sorgen, dass eine durch Stützpunkte vorgegebene Bahn synchron abgefahren wird – mit großer Dynamik und gleichzeitig hoher Präzision.

Während der Inbetriebnahme ermöglicht das erweiterte Regulation Tuning eine effiziente Einstellung der Strom-, Geschwindigkeits- oder Positionsregelung, heißt es. Diese Lösung ist bedienerfreundlich und steigert den Nutzen der Positioniersteuerung abermals. Zur einfachen Parametrierung ist die Steuerung in die grafische Benutzeroberfläche Epos Studio integriert.

Positioniersteuerung kann mehrere Antriebe koordinieren und vernetzen

Die Kommandierung erfolgt mittels CAN- Master, beispielsweise Epos2 P, SPS, Soft-SPS, Mikroprozessor, oder mittels PC via USB oder RS232. Mit der standardisierten CAN-Open-Schnittstelle ist die Vernetzung und Koordinierung mehrerer Antriebe möglich.

Zusätzlich integrierte Gateway-Funktionen wie USB-zu-CAN oder RS232-zu-CAN sollen den Zugang zum CAN-Netzwerk nochmals vereinfachen. Die verschiedenen Varianten sind mit dem Vorgängermodell Epos 24/1 voll kompatibel.

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