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Werbung auf der Kleidung Mit (an)sprechender Berufskleidung punkten

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Nicht nur in der Formel 1 auch auf im Berufsalltag, kann Kleidung für Werbe- und Marketingzwecke genutzt werden. So können gezielt Botschaften zum Beispiel auf Messen transportiert werden.

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Sichtbar und dennoch dezent. Direkteinstickungen wirken exklusiv, was sie auch für die Veredelung von Hemden und Blusen empfehlenswert macht. Die DBL setzt Firmenlogos und auch individuelle Gestaltungsideen nach Kundenwunsch um.
Sichtbar und dennoch dezent. Direkteinstickungen wirken exklusiv, was sie auch für die Veredelung von Hemden und Blusen empfehlenswert macht. Die DBL setzt Firmenlogos und auch individuelle Gestaltungsideen nach Kundenwunsch um.
(Bild: DBL)

Berufskleidung als Träger von Werbebotschaften – das funktioniert. Ob nun dezent oder plakativ. „Individualisierung ist ein großes Thema. Der Trend bei unseren Kunden geht klar zu einer Berufskleidung, die das Unternehmen nach außen präsentiert. Diese ist individuell, professionell und natürlich mit klar gestaltetem Firmenlogo auf den Kleidungsstücken“, erklärt Alexander Dreisow, Verkaufsleiter der Staufer Textilpflege GmbH, einem Vertragswerk der DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH. Bei der klassischen Version prangt das Firmenlogo auf der Brusttasche der Jacke. Doch immer häufiger werden auch Ärmel oder sogar Gesäßtaschen als prägnante Stellen für den Aufnäher oder die Einstickung ausgewählt. Doch hier sind Grenzen gesetzt. So dürfen die aufgebrachten Werbebotschaften den Träger keinesfalls bei der Arbeit einschränken. Sie haben weder etwas auf Dehnfalten noch in Stretchzonen der Berufskleidung zu suchen. Komfort und Funktion müssen gegeben sein.

Gerade bei Schutzkleidung wird es noch komplizierter. Denn hier dürfen die verwendeten Materialien die per Norm definierte Schutzwirkung nicht beeinträchtigen. Dreisow: „Durch einen falsch platzierten Aufnäher oder ein nicht zugelassenes Gewebe kann zum Beispiel die Zertifizierung eines Schweißerschutzanzuges schnell hinfällig werden. Daher muss vor der Anbringung entsprechender Elemente geprüft werden, wo was erlaubt ist.“ Vorsicht ist auch bei sogenannten Funktionstextilien angebracht. Wer seine Softshelljacke oder gar seinen Wetterschutz aus Gore Tex mit Direkteinstickung veredeln möchte, kann leicht die empfindlichen Gewebe beschädigen. Das Ergebnis wären statt perfektem Wetterschutz unangenehme Nässe- oder Kältebrücken und somit erhebliche Einbußen der Schutzfunktion. „Hier beraten wir unsere Kunden im Vorfeld sehr genau, welche Form der Veredelung geeignet ist. Bei solchen Kleidungsstücken beispielsweise eignen sich Softembleme zum Patchen“, so Dreisow.

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