Verpackungstechnik

Mit Automation zum wirtschaftlich verpackten Eye-Catcher

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„Schulungen und Dialog sind uns ebenso wichtig – und zwar auf der Beschaffungsseite, wie gegenüber Lieferanten von Labels und auf der Absatzseite zu den Vertriebsmittlern, wie Werkzeugbauern oder Spritzgießmaschinenherstellern. Auf der Kundenseite sind es Schulungen von unseren Technikern vor Ort. Anwendungstechnische Beratung, Beratung zur Prävention, eine internetbasierte Kommunikation und Ferndiagnose sind heute als „weiche Faktoren“ sehr wichtig, um Kunden zu halten und zu gewinnen,“ weiß der Marketing- und Vertriebsleiter.

Qualitätssicherung wird immer wichtiger

Qualitätssichernde Technik nimmt auch für Beck Automation an Bedeutung stark zu. So setzen sich für die Kontrolle eines Gut-Teile-Flusses Kamerainspektionen unter dem Stichwort „Visionssysteme“ immer stärker durch. Der Trend begann laut Beck etwa um 2010 in den hoch technisierten, Zykluszeit-getriebenen Märkten. Dabei darf man nicht den relativ hohen Investitionsaufwand vergessen, gibt Beck zu bedenken.

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„Bei einer schnellen IML-Anlage mit 6 Kavitäten, brauchen wir bis zu 6 Kameras mit Blitzlichteinrichtung integriert in der Automation“, erklärt er weiter. Das schlage sich mit 10 bis 15% Kostenanteil beim Anlageninvest nieder. Dennoch rechnet es sich sehr schnell, so Beck, wenn der Produzent sein Lieferrisiko gut kontrollieren kann. Die Tendenz ein Kamerasystem einzusetzen befindet sich langfristig auf dem Wachstumspfad, so seine Prognose.

Niveauunterschiede bei der globalen Marktentwicklung

In der Verpackung sind die Märkte global sehr breit angelegt, erklärt Nicolas Beck. Dennoch gebe es Unterschiede, was das qualitative Niveau anbelangt. „IML-Verpackungen sind im oberen Segment anzutreffen. Neben den etablierten Märkten in Europa und den USA rücken nun Russland, die arabische Welt, Südafrika, Iran und Brasilien nach", wie er erläutert. Dort wo ein multinationaler Anbieter, wie Unilever, Procter & Gamble oder Nestlé auftauchten, werde das IML gestärkt. Daneben böten Reinraum- und kosmetische Anwendungen an perspektivischer Bedeutung.

„IML eröffnet der Verpackung einen echten Einstufen-Prozess auf der Fertigungsseite und bei der Optik zahlreiche Möglichkeiten mit attraktiven Folien in Metallic-Look oder auch Gebrauchsinformationen, die besonders in der Medizintechnik relevant sein dürften, so Beck. „Aus den Projekten der letzten Zeit leite ich diese Aussagen ab. Jüngstes Beispiel ist der IML-Einstieg in den Markt für Roll-on-Deos“, ergänzt Beck.

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