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Contitech auf Hannover Messe Mit Award und Führungswechsel in die Zukunft

| Redakteur: Peter Königsreuther

Alljährlich findet auf der Hannover Messe die Contitech-Pressekonferenz mit Informationen über die Wirtschaftslage, die strategische Ausrichtung und zu Produktneuheiten statt. Diesmal überraschte man die Zuhörer auch mit der Bekanntgabe, dass es einen Vorstandswechsel geben wird.

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Hannover Messe 2015: Contitech bekommt einen neuen Chef: Hans-Jürgen Duensing (rechts), bisheriger Verantwortlicher für den Geschäftsbereichs Conveyor Belt bei Contitech übernimmt den Staffelstab aus den Händen des scheidenden Contitech-Leiters Heinz-Gerhard Wente.
Hannover Messe 2015: Contitech bekommt einen neuen Chef: Hans-Jürgen Duensing (rechts), bisheriger Verantwortlicher für den Geschäftsbereichs Conveyor Belt bei Contitech übernimmt den Staffelstab aus den Händen des scheidenden Contitech-Leiters Heinz-Gerhard Wente.
(Bild: Königsreuther)

Der bisherige Contitech-Leiter Heinz-Gerhard Wente geht in den wohlverdienten Ruhestand und informierte die Zuhörer auf der Pressekonferenz auch gleich über die Nachfolgeregelungen: Das Zepter überreichte er demonstrativ an Hans-Jürgen Duensing, der bis dato für den Geschäftsbereich Conveyor Belts zuständig war.

Unter den Top.-5

Nicht zuletzt war man für die Benecke-Kaliko-Entwicklung einer drahtlosen Fahrzeug-Innenraumheizung auf pastöser polymerbasis unter den Top-5 gelandet. Diese könne praktisch überall im Kfz-Interior appliziert werden und verbrauche viel weniger Strom als übliche Systeme, was besonders für Elektromobile interessant sei, deren Kapazität so vor allem bei frostigen Temperaturen gesteigert werde.

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Contitech setzt auf Veyance

Damit, und mit der vor Kurzem erfolgten Übernahme des US-Unternehmens Veyance soll der Weg in eine erfolgreiche Zukunft weiterhin gesichert werden. Die Continental-Tochter setzt laut Wente dabei auf weitere Diversifikation und mildert so die Abhängigkeit des Geschäftserfolgs von der volatilen Automobilindustrie, stärkt den globalen Unternehmens-Charakter und erweitert das Know-how in Sachen Förderbänder. Rund 54 % des Umsatzes kommen damit nicht mehr aus dem Automotive-Sektor, wie es weiter heißt.

Trotz lokaler Umsatzschwächen erfolgreich

Das vergangene Geschäftsjahr hatte seine Tücken und bescherte vor allem durch Innovationseinbrüche aus dem Bergbausektor einen um 15 % gesunkenen Umsatz im Bereich der Förderbänder. Jedoch sei dieser Verlust durch gestiegene Umsätze bei der Tochter Benecke-Kaliko und Steigerungen im Antriebsriemen-Sektor mehr als ausgeglichen – so konnte ein Wachstum von 1,3 % erreicht werden. Das erste Quartal 2015 hat laut Wente gut begonnen. Ersten Ziel sei in diesem Jahr die Integration von Veyance. MM

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