Siemens PLM Software Mit dem digitalen Zwilling auf die Anforderungen der Zukunft reagieren

Autor: Stefanie Michel

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Chuck Grindstaff: „Der digitale Zwilling ist wirklich der Kern von allem, was wir tun.“
Chuck Grindstaff: „Der digitale Zwilling ist wirklich der Kern von allem, was wir tun.“
(Bild: Stefanie Michel)

C-Technik – mi. Die diesjährige PLM Europe - Siemens PLM Connection in Berlin verzeichnete einen neuen Rekord: Etwa 950 Teilnehmer besuchten die europäische Anwenderkonferenz, darunter 30 % Erstbesucher. Entsprechend stolz war Maarten Romers, der Vorsitzende der PLM Europe User Group e.V., als er die Zahlen zur Veranstaltung nannte: In den letzten Jahren stets mehr Teilnehmer, diese sind meist Enduser, kommen aus 30 verschiedenen Ländern und von 235 Unternehmen. Das Konzept der Veranstaltung scheint zu überzeugen: Romers weiß, dass immer neue Anforderungen und weitere Aquisitionen in die Software integriert werden, die Arbeit damit deshalb immer komplexer wird. Die PLM Europe - Siemens PLM Connection will Klarheit schaffen und Anwender zu Wort kommen lassen.

Für Siemens PLM Software selbst bot die Veranstaltung die Möglichkeit, Zukunftsvisionen aufzuzeigen und neue Produktentwicklungen vorzustellen. Wie CEO Chuck Gridstaff, CEO erklärte, erleben wir gerade große Veränderungen: Smarte (Consumer-) Produkte, individuelle Produktvarianten, selbstfahrende Autos und die Erzeugung riesiger Datenmengen. All das wird den Innovationsprozess verändern und darauf muss auch die Produktentwicklung und die Fertigung reagieren können. Zentraler Punkt für Siemens ist deshalb die Erstellung eines digitalen Zwillings. Gridstaff: „Wir wolle das wie eine Zeitmaschine nutzen, die man vor und zurück drehen kann. So können wir sehen, wie das Produkt funktioniert.“ Dieser digitale Zwilling sei der Kern in allem, was der Softwarehersteller tue.

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Journalist, MM MaschinenMarkt