Cobot-Palettierer

Mit dem Motoman palettiert es sich flexibel und flott!

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Dieser Roboter reagiert von selbst auf Menschen

Diese Art hybrider Roboter steht für vollwertige Industrieroboter, die einerseits mit hoher Geschwindigkeit arbeiten können, sich aber bremsen, wenn ein Mensch

unmittelbar im Arbeitsraum auftaucht. Mit externen Sicherheitssensoren, wie etwa Laserscannern, lässt sich das erreichen. Im Industriemodus, also wenn kein Mensch gefährdet wird, agiert der Roboter mit Geschwindigkeiten bis 1 m/s. Der Hybridmodus, das heißt der Wechsel zwischen Kollaborations- und Industriemodus, maximiere dabei die Wirtschaftlichkeit bei minimaler Aufstellfläche. Besonders vorteilhaft ist das natürlich bei der Integration in Anlagen, bei denen Platzmangel herrscht und der Einsatz von Schutzzäunen kaum klappt.

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Ein Roboter der 4. Kollaborationsart

Die geforderte Sicherheit im direkten Kontakt mit dem Bediener halte der Motoman HC10 durch sechs integrierte Momentensensoren aufrecht, die die Interaktion zwischen dem Roboter und seiner Umgebung flexibel machen. Sie überwachen dazu auftretende externe Kräfte, um die höchste Sicherheit während der direkten MRK zu bieten. Aus Sicht der deutschen und europäischen Sicherheitsnormen kann der Motoman HC10 als Roboter mit Leistungs- und Kraftbegrenzung in der 4. Kollaborationsart (gemäß der technischen Spezifikation ISO TS15066) eingesetzt werden.

Ein Palettier-Cobot-System mit verfahrbarem Schutzzaun

Damit war der Roboter für die Neuentwicklung des CPA-10 von Segbert prädestiniert. Die damit kompakt ausführbare Anlage kann sowohl dynamisch palettieren als auch depalettieren – und das auf zwei Paletten. Als semiautomatisches System läuft sie dabei normalerweise im schnellen Industriemodus. Wenn sich eine Person nähert, geht sie automatisch in den Kollaborationsmodus über.

In der aktuellen Version ist der CPA-10 für das Handling von Produkten wie Kartons, Boxen oder andere feste Gebinde ausgelegt, die mit einem MRK-Vakuumsauger gegriffen werden können. In der Ausführung ohne Schutzmaßnahmen respektive im rein kollaborativen Betrieb können damit 6 Produkte pro Minute palettiert oder depalettiert werden. Ausgerüstet mit einer Sicherheitseinrichtung, sind im Industriemodus sogar bis zu 11 Produkte möglich.

Als Alternative zu Laserscannern oder Trittmatten hat Segbert nicht zuletzt auch einen flexiblen, komplett mit der Anlage verfahrbaren Schutzzaun entwickelt.

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