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Bildverarbeitung Mit dem Visual Contour Digitizer flache, frei geformte Teile vermessen

Redakteur: Jürgen Schreier

Der Visual Contour Digitizer ermöglicht es, flache und in der Kontur frei geformte Teile mit hoher Präzision zu vermessen.

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Scanbild eines Bauteils. Bild: GFal
Scanbild eines Bauteils. Bild: GFal
( Archiv: Vogel Business Media )

Dabei erfassen eine oder mehrere Scan-Kameras das Objekt, dessen Konturen dann in Vektorbilder umgewandelt werden. Von Teilen, die nur als Schablone oder Muster vorliegen, kann so auf einfache Weise eine maßgetreue Konturdarstellung erzeugt werden. Von der Software können dann bemaßte CAD-Dateien zu einem Vergleich herangezogen werden. Auch großflächige Teile (Messfläche bis zu 2000 x 1500 mm) stellen für die größere Ausführung des Messtischs kein Problem dar.

Der Messtisch

Die Geräte der Baureihe VCD erlauben die exakte Vermessung und den Vergleich großer flacher und in der Kontur frei geformter Teile. Mit dem System besteht die Möglichkeit, von Teilen, die nur als Schablone oder Musterteil vorliegen, auf einfache Weise eine maßgetreue Konturdarstellung zu erzeugen. Bei bemaßten CAD-Vorlagen werden diese im gescannten Teil überprüft.

Die Funktionsweise

Die sich auf einer gleichmäßig ausgeleuchteten Auflage befindlichen Teile werden mithilfe einer oder mehrerer Scan-Kameras aufgenommen. Die erhaltenen Rasterbilder werden schrittweise in Vektorbilder umgewandelt und in geeigneten Dateiformaten (DXF, IGES) für die anschließende Bearbeitung in CAD-Systemen oder NC-Programmiersystemen bereitgestellt. Die Bildverarbeitungssoftware kompensiert optische Verzerrungen, berücksichtigt die Dicke der aufgelegten Teile und löst die Auflagefläche hochgenau auf.

Die Präzision

Die hohe Genauigkeit in der Vermessung wird durch den Einsatz von achsenparallel arbeitenden Subpixelverfahren, die „genauer als die Bildauflösung“ arbeiten, erreicht. Kalibrierungs- und Entzerrungsverfahren über der Bildinformation sind integriert. Das Verfahren berücksichtigt die Höhenausdehnung und rechnet die dadurch entstehende Abweichung im Bild ein.

Weitere Informationen: GFal – Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik, Michael Pochanke, Berlin, pochanke@gfai.de.

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