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Laser-Messtechnik Mit Hilfe von Laserstrahlen lassen sich Profile und Oberflächenkonturen genau vermessen

Redakteur: Dietmar Kuhn

Für unterschiedliche Laserprojektionen gibt es vielfältige Anwendungen im Visionbereich: Die Projektion von einem Laserpunkt eignet sich für eine einfache Anwesenheitskontrolle und für Höhenmessungen, berichtet Z-Laser.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Laserlinien (je nach Anwendung hochmodulierbar für die Synchronisierung mit der Pixelauslesefrequenz) werden für 3D-Höhenmessungen wie eine einzelne Profilmessung und Oberflächenkontur-Messungen von bewegten Objekten angewandt, während die Projektionen von Multilinien, Rasterlinien und Punktmatrix ein Höhenprofil in einem Bild ermöglichen. Laserkreuze, auch Zielkreuze, sind bei verschiedenen Robotikanwendungen gefragt, und die Laserprojektionen von Kreisen können für Schweißnahtverfolgungen eingesetzt werden.

Bei der Erfassung des Laserlichts mit der Kamera wird häufig mit Interferenzfiltern, die als scharfbandige Filter nur einen bestimmten Wellenlängenbereich durchlassen, gearbeitet. Soll das Laserstreulicht von stark reflektierenden Oberflächen erfasst werden, so werden häufig Polarisationsfilter eingesetzt. In Kombination mit einem Laser, dessen Polarisationsebene auch gedreht werden kann, kann so fast das gesamte Reflektionslicht ausgeblendet werden.

Wichtig für die Qualität der Messung sind selbstverständlich die Eigenschaften des Lasers: Der Fokus sollte per Hand einstellbar und arretierbar sein, um eine optimale Projektionsqualität für die jeweilige Anwendung zu erzielen. Besonders wichtig ist, dass sich die Position der Projektion beim Fokussieren nicht verstellt.

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