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Lasertechnik

Mit Lichtbündeln mehr als nur dünne Bleche bohren

| Autor / Redakteur: Peter Königsreuther / Peter Königsreuther

Trumpf bietet mit den Trulaser-Anlagen ein breites Spektrum an 2D-Laserschneidanlagen. So wie die Trulaser-Serie 7000 für die Serien- und Massenfertigung.
Trumpf bietet mit den Trulaser-Anlagen ein breites Spektrum an 2D-Laserschneidanlagen. So wie die Trulaser-Serie 7000 für die Serien- und Massenfertigung. (Bild: Trumpf)

Das Laserschneiden von Blech steht immer wieder vor Herausforderungen: Höhere Produktivität, kürzere Nebenzeiten, dickere Materialien sind nur einige davon. Neue Funktionen und eine zunehmende Automatisierung in vielen Bereichen machen die Maschinen fit für die Zukunft.

Schon die alten Römer kannten das Problem: Bleche filigran zerschneiden zu müssen. Die Handwerker des ersten Jahrhunderts nutzten bei den nicht allzu dicken und harten Metallen Blechscheren, wie es sie auch heute noch in Werkstätten gibt. Erst Albert Einstein war es, der im Jahr 1917 die Theorie der stimulierten Emission entwickelte und damit die Grundlage für einen gänzlich neuen Ansatz lieferte: Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung (Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation) oder kurz „Laser“. Sie sind aus der industriellen Blechbearbeitung nicht mehr wegzudenken. Doch die Anforderungen an moderne Maschinen werden immer umfangreicher, wie ein Blick auf das Unternehmen Trumpf zeigt: In den 30er-Jahren mit handgeführten Maschinen zur einfachen Blechbearbeitung groß geworden, sind es nun komplexe Fertigungsanlagen, die in Ditzingen ersonnen und gebaut werden.

Die Laseranlage kann an die Anforderung angepasst werden

Bei den aus vielen Elementen wie schnellen Bewegungseinheiten, Strahlführungen, Strahlquellen, Schneidköpfen, Softwaremodulen und Automatisierungskomponenten bestehenden Anlagen kommt es heute vor allem darauf an, Antworten auf die unterschiedlichen Anforderungen in den Fertigungsbetrieben zu geben. Auf den Wunschzetteln steht neben hohen Schneidgeschwindigkeiten, einer guten Schnittqualität meist auch, stabile Bearbeitungsprozesse zu leisten.

Um flexibel auf unterschiedliche Anforderungen reagieren zu können, lassen heutige Anlagenmodelle die Wahl zwischen der Ausrüstung mit einem CO2- oder einem Festkörperlaser zu. Unterschiedliche Leistungsklassen sorgen für weitere individuelle Anpassungsmöglichkeiten an das Einsatzspektrum. Die Anforderungen von Blechbearbeitern sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Es gibt nicht eine einzelne Maschine, die alle Einsatzfälle gleich wirtschaftlich abwickelt. Die Wahl der richtigen Maschine ist daher wichtig.

Ergänzendes zum Thema
 
Die Laserspezialisten unterstützen Anwender, in die richtige Anlage zu investieren

Leistungsklassen für Lasermaschinen vereinfachen die Übersicht

So sind zum Beispiel die Maschinen aus der Trulaser-Serie von Trumpf derzeit in verschiedene Leistungsklassen aufgegliedert: Die Vorteile der Trulaser-Serie 1000 liegen in der vereinfachten Bedienung und den Anschaffungskosten. Sie ist für Kunden gedacht, die noch wenig Erfahrung im Laserschneiden haben oder sie für den Prototypenbau nutzen wollen. Die Serie 3000 umfasst die flexiblen Standardmaschinen, die leicht zu handhaben sind und eine robuste Konstruktion aufweisen. Als produktive Allroundtalente werden bei Trumpf die Maschinen der Trulaser-Serie 5000 am Markt platziert. Mit zwei Schneidköpfen und maximalen Achsgeschwindigkeiten von über 300 m/min ist die Serie 7000 für die Serien- und Massenfertigung von dünnen Blechteilen sowie für das hochproduktive Schneiden von Elektroblechen ausgelegt.

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