Bildverarbeitung Mit lückenloser Rückverfolgung Kosten sparen

Autor / Redakteur: Kamillo Weiß / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Mit der Einführung eines umfassenden Bildverarbeitungssystems zur Kontrolle und Dokumentation auf Vollständigkeit ist es einem Automobilzulieferer nun möglich, Produktfehler zu erkennen oder eine nicht berechtigte Reklamation nachzuweisen. Dazu befinden sich die Kameraeinheiten direkt über den zu verpackenden Turboaggregaten.

Trotz eines Abstands von 3,5 Metern erkennt die Vision-Applikation auch geringste Abweichungen der zu prüfenden Turboaggregate im Tray der Transportbox. Außer der Anzeige auf dem Monitor erhält der Werker zusätzlich durch die deutlich rot angeleuchtete Box eine Fehlermeldung visualisiert und kann sofort darauf reagieren.
Trotz eines Abstands von 3,5 Metern erkennt die Vision-Applikation auch geringste Abweichungen der zu prüfenden Turboaggregate im Tray der Transportbox. Außer der Anzeige auf dem Monitor erhält der Werker zusätzlich durch die deutlich rot angeleuchtete Box eine Fehlermeldung visualisiert und kann sofort darauf reagieren.
(Bild: Cretec)

Eine variantenreiche Produktion und Montage erfordert zur Kontrolle und Dokumentation eine leistungsstarke Bildverarbeitung mit ID-Codesystemen. Bei der Einführung eines solchen Systems gilt es, manche Herausforderungen zu meistern. Sollen alle Wertschöpfungsschritte genutzt werden, muss das System eine vollkommene Rückverfolgbarkeit bis hin zur Verpackung ermöglichen. Dabei muss das Audit-Trail bereits integriert sein. Dies erfordert eine Softwareplattform mit standardisierten Strukturen, die sich für eine globale Unternehmenskommunikation eignen.

Ein solches System hat auch ein weltweit agierender Automobilzulieferer in seinem Unternehmen eingeführt. Dazu hat er das Unternehmen Cretec beauftragt, das Vision-Softwarepaket Halcon auf einer High-End-IPC-basierten Automatisationsplattform auf seinem Turbo-PCS-System zusammen mit ihm zu integrieren.