Fertigungssysteme Mit modularen Bearbeitungszentren mittlere und große Serien flexibel bearbeiten

Redakteur: Bernhard Kuttkat

Produzierende Unternehmen müssen in der Lage sein, schnell und flexibel auf sich verändernde Marktanforderungen reagieren zu können. Zunehmend gefragt sind deshalb modular aufgebaute, flexible Bearbeitungszentren, die mit verschiedenen Werkstückträgern und Automatisierungseinrichtungen ausgerüstet werden können.

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Bild 1: Hauptkomponenten der zweispindligen Bearbeitungszentren Liflex II 1078 sind zwei Fahrständer mit Werkzeugmagazin, eine Schwenkbrücke und Palettenwechsler. Bild: Kuttkat
Bild 1: Hauptkomponenten der zweispindligen Bearbeitungszentren Liflex II 1078 sind zwei Fahrständer mit Werkzeugmagazin, eine Schwenkbrücke und Palettenwechsler. Bild: Kuttkat
( Archiv: Vogel Business Media )

Dem allgemeinen Trend zu flexiblen, umrüstfreundlichen und hochproduktiven Produktionsanlagen folgend, erweiterte Licon sein Produktportfolio um die Baureihe modular aufgebauter doppelspindliger Bearbeitungszentren Liflex II. Wie der Laupheimer Spezialist für flexible Fertigungssysteme auf Basis von Bearbeitungseinheiten mitteilt, will er sich mit den neuen drei- bis fünfachsigen Bearbeitungszentren stärker im Bereich der zweispindligen Bearbeitungszentren engagieren. Vor allem potenzielle Anwender aus den Bereichen Automotive, Luftfahrttechnik und Energietechnik, die komplexe Werkstücke in mittlerer bis großer Stückzahl fertigen, hat Licon als Kunden im Blick.

Fertigungsanlagen auch für Nachfolgeteile nutzen

Insbesondere die Automobilindustrie und ihre Zulieferunternehmen setzen zunehmend auf flexible, vom aktuellen Auftrag unabhängige Fertigungsanlagen, die auch für Nachfolgeteile genutzt werden können. Um die Bedürfnisse unterschiedlicher Kunden zu erfüllen, kann das Unternehmen bei der Konfiguration der Bearbeitungszentren auf einen gut gefüllten Baukasten zurückgreifen.

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Basis der auch für Trockenbearbeitung ausgelegten zweispindligen Bearbeitungszentren sind Fahrständer und Werkstückträgereinheit (Bild 1). Jede der beiden Spindeln ist in einem separaten Fahrständer montiert. Diese sind in jeder Maschine identisch und haben einen Spindelabstand von 1000 mm.

Die Verfahrwege in X-, Y- und Z-Achse betragen 1000, 700 und 800 mm. Ausgerüstet ist jeder Fahrständer mit einer direkt angetriebenen Liflex-Spindel DSP 110 (Antriebsleistung 30 kW, maximale Drehzahl 12 000 min—1, HSK-100-Schnittstelle), die im S1-Betrieb mit einem Drehmoment von 450 Nm arbeitet. Option ist eine Spindel mit HSK-63-Schnittstelle.

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