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3D-Metalldruck Mit neuem Linde-Gasgemisch zum optimalen Sinterteil!

Redakteur: Peter Königsreuther

Eine besonders abgestimmte Argon-Wasserstoff-Mixtour macht 3D-gedruckte Metallteile stabiler und fester. Das steckt dahinter...

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Linde gibt die Einführung von „Addvance Sinter250“ bekannt, eines Gasgemisches, das mit dem Bound Metal Deposition-Prozess von Desktop Metal für optimale 3D-Druckteileigenschaften sorgt.
Linde gibt die Einführung von „Addvance Sinter250“ bekannt, eines Gasgemisches, das mit dem Bound Metal Deposition-Prozess von Desktop Metal für optimale 3D-Druckteileigenschaften sorgt.
(Bild: Insulated Light Photography)

Desktop Metal ist ein in den USA ansässiges, führendes Unternehmen im Bereich der 3D-Drucktechnologien, sagt Linde. Das Argon-Wasserstoff-Gemisch namens Addvance Sinter250 wurde von Linde für die europäischen Kunden des US-Unternehmens zur Verwendung in seinem sogenannten Studio-System, dem weltweit ersten bürofreundlichen 3D-Drucksystem für metallische Werkstoffe, entwickelt, heißt es weiter.

Alles hängt von der richtigen Arbeitsatmosphäre ab – wie sooft im Leben!

Darüber hinaus liefere Linde maßgeschneiderte Installationspakete, die die Implementierung des Studio-Systems vereinfachten und damit die Inbetriebnahme beschleunigten. Auch hilft Linde, wenn es um die Projektierung von Gasversorgungssystemen und um den Liprotect-Service beim sicheren Umgang mit technischen Gasen geht.

Das Studio-System ist, wie bereits erwähnt, bürotauglich und interessant für kleinere Produktionsbetriebe, Designbüros und durchaus auch größeren Anwendern im Automobilsektor für Prototypen et cetera, sagt Linde. Es ermöglicht den leichteren Zugang zu 3D-Druckfunktionen als der typische, sonst in Erwägung gezogene Laserdrucker – insbesondere weil er günstiger ist und relativ wenig Platz beansprucht.

Beim sogenannten Bound Metal Deposition-Prozess entscheiden die atmosphärischen Bedingungen beim Sintern darüber, ob es zu einem qualitativ hochwertigen Bauteil mit optimalen mechanisch-technischen Eigenschaften kommt, so Linde. Ohne die richtige Arbeitsatmosphäre könnten Oxidationsprozesse stattfinden, die nicht nur zu Oberflächenverfärbungen führten, sondern auch die Stabilität des Teils beeinträchtigten. „Linde ist seit langem ein Vorreiter bei der Entwicklung neuer Gasgemische, die jedwede Fertigungsprozesse verbessern", merkt Pierre Forêt, Senior Expert Additive Manufacturing bei Linde, an.

Für jede Art von Legierungstype ein geeignetes Gas in der Flasche...

„Linde hat ein Standardgasangebot entwickelt, das für das Studio System optimiert wurde, und ist in der Lage, diese optimierte Lösung unseren europäischen Desktop-Metal-Kunden anzubieten", so Arjun Aggarwal, VP of Business Development & Product, bei Desktop-Metal. Das Unternehmen kann so sein Portfolio erweitern, um Anwender noch besser bedienen zu können, heißt es weiter.

Die maßgeschneiderte Argon-Wasserstoff-Mischung, Addvance Sinter250, zahle sich besonders bei Bauteilen aus hochlegierten, nicht rostenden Stählen aus. Jedoch könne Linde auch Argon 5.0 für die Herstellung von Teilen aus unlegiertem und niedrig legiertem Stahl sowie für Werkzeugstähle liefern.

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