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Solidworks World 2015

Mit neuen Tools auf einen veränderten Markt reagieren

| Autor: Stefanie Michel

Kann man sich die Zukunft in zehn Jahren vorstellen? Eine digitale Zukunft in der alles vernetzt und internetfähig ist? Glaubt man Dr. Michio Kaku, einem bekannten Physiker und Zukunftsforscher, dann ist diese Vision aufgrund billiger Chips nicht mehr weit entfernt.

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Uwe Burk, Senior Director Sales bei Dassault: „Mit den neuen Tools adressieren wir neben Bestandskunden auch eine neue Schicht, die bereits ganz anders arbeitet.“
Uwe Burk, Senior Director Sales bei Dassault: „Mit den neuen Tools adressieren wir neben Bestandskunden auch eine neue Schicht, die bereits ganz anders arbeitet.“
(Bild: Michel)

Auf der Solidworks World 2015 in Phoenix, Arizona war er einer der Keynote Speaker und stellte den etwa 5500 Zuhörern seine technikgetriebene „neue Welt“ vor. Realität ist vieles (noch) nicht – das weiß er selbst: „Unglücklicherweise ist die Zukunft noch nicht soweit.“

Die Vision ist dennoch vorhanden und spielt bei der Software- sowie bei der Produktentwicklung eine große Rolle. Wie auch bei anderer CAD-Software sind bei Solidworks die vorrangigen Themen Cloud, kollaborative Entwicklung, soziale Interaktion und intuitives Design. Dazu stellt Dassault Systèmes sowohl über die 3D-Experience-Plattform als auch über die neuen Solidworks-Produkte verschiedene Tools zur verfügung. Eines ist My Solidworks, eine Art Suchmaschine für Solidworks; ein anderes ist das neue Solidworks Industrial Design, mit dem eine Handzeichnung wie auf Papier schnell skizziert und direkt als 3D-Objekt umgesetzt werden kann. Damit lässt sich designorientiert arbeiten, im Frühjahr 2015 soll auch Parametrik verfügbar sein. Wie Solidworks Conceptual Design läuft Industrial Design auf der 3D-Experience-Plattform, die Objekte können aber in Solidworks integriert werden.

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Online-Tools führen Paradigmenwechsel ein

Warum solche konzeptionellen Werkzeuge, die auf dem Catia-Kern basieren, neben Solidworks aufgebaut werden, erklärt Uwe Burk, Senior Director Sales: „Mit den neuen Tools adressieren wir neben Bestandskunden auch eine neue Schicht, die bereits ganz anders arbeitet.“ Man führe mit solchen Online-Tools einen Paradigmenwechsel ein, denn auch die großen Entwicklungen stammen nicht zwingend von etablierten Unternehmen und Ingeieuren – man denke nur an die Entwicklungen von Makerbot auf Basis der FDM-Technologie von Stratasys.

Gian Paolo Bassi, der neue CEO von Dassault Systèmes Solidworks, ist sich sicher, den richtigen Weg in die Zukunft zu gehen: „Das ist die Zukunft, das ist es, was Ihnen die Plattform bringen wird.“

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