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ZVEI Mit offenen Standards zu Industrie 4.0

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Wenn Dinge in Industrie 4.0 miteinander sprechen: Wie das funktionieren kann, zeigt der ZVEI auf dem Stand der Plattform Industrie 4.0 auf der Hannover Messe 2017 in Halle 8 mit einem Demonstrator.

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So sieht die Vision von Industrie 4.0 für 2025 aus.
So sieht die Vision von Industrie 4.0 für 2025 aus.
(Bild: ZVEI)

Dieser Demonstrator ist laut Verband das Arbeitsergebnis des Open-Source-Projekts open AAS (Asset Administration Shell, zu Deutsch Verwaltungsschale).

Im Open-Source-Projekt open AAS arbeitet der ZVEI gemeinsam mit der RWTH Aachen und Unternehmen aus Maschinenbau und Elektroindustrie daran, Industrie 4.0 in die Praxis umzusetzen. Die Veranschaulichung und Erprobung einer Industrie-4.0-konformen Verwaltungsschale stehen im Mittelpunkt. Dies sei Voraussetzung für eine international erfolgreiche Technologieverifikation und Standardisierung.

Mit der Umsetzung der Industrie-4.0-Komponente im Demonstrator „Industrie-4.0-Komponente live erleben“ des Labs Network Industrie 4.0 sei es auf Basis der Vorarbeit des ZVEIs erstmals gelungen, gemäß der Referenzarchitektur Industrie 4.0 (RAMI 4.0) eine funktionsfähige Verwaltungsschale, das heißt ein digitales Abbild eines realen Produkts/Geräts, vorzustellen.

Nutzbare Standards

Der Demonstrator ist das Bindeglied zwischen der Vorarbeit der drei Industrieverbände Bitkom, VDMA und ZVEI in der Plattform Industrie 4.0 und dem ZVEI-Projekt open AAS. Ziel sei es, den Weg zu nutzbaren Standards für die Industrie-4.0-konforme Kommunikation zu bereiten.

Die Ergebnisse sollen direkt in die Fortentwicklung von Standards wie OPC UA, ecl@ss oder Automation-ML einfließen. Das Projekt fördere auf diese Weise die enge Einbindung von mittelständischen Unternehmen in die Standardisierungsarbeit.

Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. (ZVEI), 60528 Frankfurt am Main, Hannover Messe 2017: Halle 8, Stand D19

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