Krauss-Maffei Berstorff Mit optimierter Software in Rekordzeit zur individuellen Extruderkonfiguration

Redakteur: Peter Königsreuther

Als Software zur Konfiguration der Schnecken- und Gehäuseelemente von Zweischneckenextrudern hat sich das Programm Screwcon von Krauss-Maffei Berstorff schon lange bewährt, heißt es. In der jüngsten Version 3.0 präsentiere es sich mit einer neuen Oberfläche und zahlreichen Zusatzfunktionen.

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Individuell: Krauss-Maffei Berstorff bietet mit „Screwcon 3“ eine Möglichkeit an, um die Verfahrensteile von Zweischneckenextrudern per Bildschirm in Minutenschnelle passgenau für die bestehende Aufgabe konfiguriert zu können.
Individuell: Krauss-Maffei Berstorff bietet mit „Screwcon 3“ eine Möglichkeit an, um die Verfahrensteile von Zweischneckenextrudern per Bildschirm in Minutenschnelle passgenau für die bestehende Aufgabe konfiguriert zu können.
(Bild: Krauss-Maffei Berstorff)

Für die verschiedenen Baugrößen der Zweischneckenextruder-Baureihen ZE Bluepower, ZE UTi, ZE UTXi und ZE Basic stünde dem Anwender eine umfangreiche Bibliothek von rund 2000 Schnecken- und Gehäuseelementen zur Verfügung. Daraus kann, wie Krauss-Maffei Berstorff betont, in Minuten eine individuelle Konfigurationen für die Maschine und die nächsten speziellen Anforderungen erstellt werden. „Das geschieht auf einfache Weise mithilfe der Click- und Drop-Funktion“, wie Andreas Madle, der Projektleiter zu dieser Neuentwicklung von Screwcon, anmerkt.

Ohne Vorkenntnisse anwendbar

Das Programm, mit dem dies möglich ist, heißt „Screwcon 3" und ist eine Eigenentwicklung von Krauss-Maffei Berstorff. Ein besonderes Merkmal dieser Software auf Windows-Basis sei die hohe Benutzerfreundlichkeit. Dank der intuitiven Bedienerführung, lässt es sich ohne besondere Vorkenntnisse anwenden. Diese Eigenschaft, in Verbindung mit der umfangreichen Palette der eingebauten Funktionen, macht „Screwcon 3“ zum optimalen Werkzeug für die Erstellung und Dokumentation der Verfahrensaufbauten von Zweischneckenextrudern, wie es weiter heißt.

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Sofort wissen, ob es auch geht

Der zeitliche Aufwand für die maßgeschneiderte Konfiguration werde durch die klare visuelle und maßstabsgenaue Darstellung der Schnecken- und Gehäuseelemente drastisch verringert. Weil die beiden Einheiten auf dem Monitor direkt untereinander abgebildet werden, erklärt Krauss-Maffei Berstorff, lassen sich Schnecken und Gehäuse in kürzester Zeit perfekt aufeinander abstimmen. Der Anwender könne unmittelbar erkennen, ob die beiden von ihm ausgewählten Elemente wirklich zueinander passen. So kann er zum Beispiel die Schneckenelemente exakt zu den Gehäuseöffnungen positionieren.

Für den Kunden besonders attraktiv sei die neue Funktion der Elementbestandsverwaltung. Während der Anwender eine Extruderkonfiguration zusammenstellt, die den aktuellen Anforderungen entspricht, wird automatisch, wie es heißt, der aktuelle Lagerbestand der Elemente angezeigt. So ist sofort ersichtlich, ob der gewünschte Aufbau auch tatsächlich machbar ist.

Zusätzliches Feature schützt vor Schneckenschaden

Es gibt aber noch ein weiteres Highlight der neuen Software „Screwcon 3“! Denn die linke und die rechte Schnecke des Zweischneckenextruders werden gleichzeitig auf dem Bildschirm dargestellt. Damit werde es möglich, jede einzelne Schnecke individuell zu gestalten und bei Bedarf sogar unterschiedliche Elemente auf den beiden Schnecken auszuwählen. In diesem Fall hilft die Visualisierung des Systems auch dabei Montagefehler bei Schnecken mit unterschiedlichen Elementen auf rechter und linker Seite auszuschließen.

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