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Motek 2016

Mit optischen Encodern genau Positionieren

| Redakteur: Stefanie Michel

Faulhaber erweitert sein Portfolio um die hochgenauen Encoder IER3 und IERS3. Beide liefern 2-Kanal-Quadratursignale sowie ein zusätzliches Indexsignal. Dank des optischen Messprinzips mit einer präzisen Maßverkörperung sind die Encoder hochgenau und weisen eine sehr hohe Signalqualität auf, so der Hersteller.

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Mit den neuen Encodern IER3 und IERS3 kann ein Faulhaber-DC-Kleinstmotor oder bürstenloser DC-Servomotor auf 0,1 bis 0,3° genau positioniert werden.
Mit den neuen Encodern IER3 und IERS3 kann ein Faulhaber-DC-Kleinstmotor oder bürstenloser DC-Servomotor auf 0,1 bis 0,3° genau positioniert werden.
(Bild: Dr. Fritz Faulhaber)

Ein Faulhaber-DC-Kleinstmotor oder bürstenloser DC-Servomotor kann mit dem IER3 und IERS3 auf 0,1 bis 0,3° genau positioniert werden. Damit seien die Encoder die ideale Lösung für hochpräzise Positionieranwendungen. Sie können mit den graphitkommutierten Faulhaber-DC-Kleinstmotoren der Baureihen CXR und CR ab dem Durchmesser 22 mm und mit den bürstenlosen DC-Servomotoren der Baureihen BX4 und BP4 kombiniert werden.

Die Encoder seien im Vergleich zu anderen optischen Encodern außergewöhnlich kompakt und leicht. Bei den Encodern handelt es sich um ein opto-reflektives System als Single-Chip-Lösung: Da LED, Fotodetektoren, Auswerteeinheit und Interpolationsstufe in einem Chip verbaut sind, benötigen die Encoder wenig Bauraum. Die durchmesserkonformen IER3- und IERS3-Encoder sind mechanisch identisch und kompatibel zu dem magnetischen Faulhaber-Encoder IE3. Sie verlängern die Motoren lediglich um 15,5 bis 18,5 mm.

Aufgrund der sehr hohen Positions- und Wiederholgenauigkeit sollen sich die optischen Encoder IER3 und IERS3 perfekt für anspruchsvolle Positionieranwendungen, wie etwa in der Medizintechnik, der Laborautomatisierung, der Messtechnik oder in optischen Systemen, eignen. Auch in der Automatisierungstechnik oder in der Robotik können die optischen Encoder eingesetzt werden. Da sie unempfindlich gegenüber starken magnetischen Störungen sind, seien sie außerdem geeignet für Anwendungen mit magnetischen Störfeldern wie zum Beispiel in Tomographen oder in der Bildverarbeitung.

Dr. Fritz Faulhaber auf der Motek 2016: Halle 8, Stand 8210

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