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Phoenix-X-Ray Mit Röntgeninspektion und Computertomographie von der Garagenfirma zum Weltkonzern

| Redakteur: Jürgen Schreier

Zehn Jahre sind seit der Gründung der Phoenix-X-Ray Systems + Services GmbH vergangen, die heute ein Global Player ist und zum GE-Konzern gehört.

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Tomographische Aufnahme einer mechanischen Uhr.
Tomographische Aufnahme einer mechanischen Uhr.
( Archiv: Vogel Business Media )

Was 1999 in einer Wunstorfer Doppelgarage mit dem Bau einfacher Mikrofocus Röntgeninspektionssysteme für die Elektronikindustrie begann, entwickelte sich rasch zu einem der führenden Technologie-Unternehmen seiner Branche. So brachte Phoenix-X-Ray bereits zwei Jahre nach seiner Gründung die erste industriell einsetzbare Nanofocus-Röntgenröhre auf den Markt und hat gerade mit der ersten unipolaren 300 kV Mikrofocus-Röntgenröhre wiederum neue Maßstäbe in der zerstörungsfreien Prüfung gesetzt.

Center of Excellence für hochauflösende 2D-Röntgeninspektion und 3D-Computertomographie

Heute ist das 2007 von General Electric übernommene und mit der GE Sensing & Inspection Technologies GmbH in Hürth verschmolzene Unternehmen als Produktlinie Phoenix-X-Ray weltweites „Center of Excellence“ von GE für hochauflösende 2D-Röntgeninspektion und 3D-Computertomographie.

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Am Standort Wunstorf bei Hannover befindet sich neben Vertrieb, Forschung und Entwicklung auch die Produktion der Phoenix-X-Ray-Röntgeninspektions-Systeme, -Tomographen und -Röntgenröhren mit mehr als 100 Beschäftigten. Um die weitere Expansion der Produktlinie abzusichern, ist kürzlich der Erwerb des Nachbargrundstückes als Standort für eine weitere Produktionshalle beschlossen worden.

Dienstleistungszentren rund um den Globus

Weitere Dienstleistungszentren existieren in Stuttgart, München, Lewistown/USA, Newark/USA, Limonest/Frankreich und Shanghai/China. Mehr als 1400 Phoenix-X-Ray-Röntgen-Inspektionssysteme sind in den vergangenen zehn Jahren von Wunstorf weltweit exportiert worden. Das Produktspektrum reicht von kleinen Tisch-Röntgeninspektions-Systemen für die Qualitätsanalyse verdeckter Lötstellen in der Elektronikindustrie bis hin zu 70 t schweren Computertomographen mit begehbaren Strahlenschutzkabinen, auf denen Kunden aus der Automobilindustrie große Gussteile von bis zu 100 kg Gewicht und 800 mm Durchmesser komplett dreidimensional untersuchen und messen können.

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