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Ferag auf der Motek 2017

Mit Skyfall wird die Transportstrecke zum Fertigungspuffer

| Redakteur: Andrea Gillhuber

Das Hängefördersystem Skyfall präsentiert das Unternehmen Ferag in Halle 7 als Anwendung im Automotive-Bereich.
Das Hängefördersystem Skyfall präsentiert das Unternehmen Ferag in Halle 7 als Anwendung im Automotive-Bereich. (Bild: Gillhuber)

Mit der flurfreien Skyfall-Anlage von Ferag lassen sich Montageprozesse verketten. Ein weiterer Vorteil: Das Hängesystem dient als Fertigungspuffer.

In Halle 7 hat das Schweizer Unternehmen Ferag seine Skyfall-Technologie aufgebaut. Als Anwendungsbeispiel dient ein Montageprozess aus der Automobilindustrie. Mit dem flurfreien Skyfall-Gehänge lassen sich mehrere Fliegen mit einer Klappen schlagen: Das System dient zur Pufferung, Sortierung und Sequenzierung von bis zu 30 kg schweren Zulieferteilen aus Spritzguss. Wie bei einer Elektrohängebahn lässt sich das Gehänge individuell ansteuern und nachverfolgen. Ein weiterer Vorteil des Systems ist, dass es nicht nur zum Transport dienen kann, sondern auch als Fertigungspuffer: Es erlaubt vielfältige Puffer- und Sortierfunktionen in der dritten Dimension, so dass sich Zulieferteile wie Stoßfänger, Seitenschweller, Radkastenverkleidungen, Türmodule und Träger für die Mittelkonsole oder Instrumententafeln jederzeit für die Just-in-Sequence-Weiterverarbeitung abrufen lassen.

Aufgrund der auf Gefällstrecken konsequent ausgenutzten Schwerkraft zeichnet es sich zudem durch eine hohe Energieeffizienz aus. Daher benötigen die Skyfall-LInien nur an wenigen Stellen Antriebe; im Durchschnitt ist es etwa ein Antrieb pro 80 m Förderlänge.

Ursprünglich wurde das System in der Druckerei zum Transport von Zeitungen und Zeitschriften eingesetzt. Mittlerweile findet es auch in der Automobilindustrie Anwendung, zum Beispiel bei Dräxlmaier und Grupo Antolin.

Ferag auf der Motek 2017: Halle 7, Stand 7115

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