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Mit Talent Management Software Mehrwert schaffen

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Bei Einstellungen gibt es auch keine exakte und richtige Entscheidung für einen einzelnen Bewerber – es ist immer ein subjektives Urteil. Auch in der Personalentwicklung macht es wenig Sinn, alle Kompetenzen aller Mitarbeiter wie in einem Lagerbewirtschaftungssystem zu erfassen und zu messen. Die Beurteilung eines Mitarbeiters ist immer ein Urteil, auch wenn Leistungs- und Entwicklungsziele als Kriterium herangezogen werden.

Prozesse für Bewerber- und Mitarbeitermanagement, die heute durch Software unterstützt werden, sollten deshalb auf die Nutzung der verfügbaren Rohdaten ausgerichtet werden; die Erfassung der Daten hingegen sollte möglichst wenig aufwendig sein.

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Schon ein einfacher Prozesskann äußerst nutzbringend sein

Der Aufwand der Einrichtung und Durchführung von Prozessen nimmt zu, je genauer, vollständiger, exakter, standardisierter und objektiver man diese gestalten möchte. Der Nutzen jedoch verhält sich anders. Schon ein sehr einfacher Prozess und eine einfache Lösung erzielen einen großen Nutzengewinn. Bei der Lohnabrechnung oder ähnlichen harten Prozessen kann man nicht beliebig entscheiden, wie weit man gehen will. Dazu ist eine korrekte Datenerfassung und -verarbeitung nötig.

In weichen, wertschöpfenden Themen ist es jedoch nicht nur möglich, sondern sogar erforderlich, sich auf die wesentlichen Aspekte zu beschränken. Das Optimum liegt dort, wo man mit einer Stunde Aufwand mehr als eine Stunde Ertrag erzielt. Dies liegt in etwa bei 20 % des möglichen Aufwandes. Die Personalarbeit findet nicht nur in der Personalabteilung statt. Es gibt Prozesse, die vor allem in der Linie verantwortet werden. Dazu gehören die Beurteilung von Mitarbeitern, die Entscheidung bezüglich Entwicklungsmaßnahmen oder die Nominierung von Kandidaten für Karriereschritte. Klassische Personalprozesse werden in der Personalabteilung durchgeführt, wie beispielsweise die Lohnabrechnung oder die Führung von Urlaubskonten. Für Experten der Personalabteilung müssen Prozesse und Systeme möglichst effizient organisiert sein.

Automatismen und komplexe Systeme stellen notwendige Effizienz sicher

Die Verwendung von Automatismen und komplexen Systemen, die eine Einarbeitung und Lernkurve voraussetzen, sind sinnvoll und notwendig, um die nötige Effizienz sicherzustellen. Mitarbeiter in der Linie andererseits führen die von ihnen verantworteten Personalprozesse nicht tagtäglich durch. Deshalb müssen diese möglichst einfach organisiert und durch intuitiv zu bedienende Systeme unterstützt werden.

Ein Beispiel aus der Reisebranche soll den Sachverhalt verdeutlichen: In einem Reisebüro arbeiten Experten, die tagtäglich eine Vielzahl von Buchungen durchführen. Sie arbeiten mit Systemen, die durch Eingabe von Kurzbefehlen und Tastenkombinationen in Sekundenschnelle Buchungsabfragen und Reisebestätigungen durchführen.

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