Phoenix Contact

Mit transparenten Fertigungsprozessen zu höherer Produktivität

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Über die zweite Klappe lassen sich der Datenspeicher und die CMOS-Batterie im Wartungsfall einfach und schnell wechseln. Der Datenspeicher kann darüber hinaus per Spezialschlüssel abgeschlossen werden, sodass die Daten nicht von Dritten entwendet werden können. Hinter der dritten Klappe befindet sich ein Mini-PCIe-Steckplatz, über den der Hersteller kundenspezifische Anpassungen vornehmen kann. Denkbar wären hier zum Beispiel Logistikanwendungen via WLAN (Bild 3).

Umfassende Bedienung und Visualisierung

Zur Produktion von Kunststoff-Spritzteilen sind 20 Designline-IPC an den Maschinen montiert, damit die anfallenden Daten über das Manufacturing Execution System (MES) Hydra direkt vor Ort erfasst werden können. Phoenix Contact nutzt derzeit die Hydra-Module HLS (Leitstand), BDE (Betriebsdatenerfassung), MDE (Maschinendatenerfassung), WRM (Werkzeug- und Ressourcenmanagement) und PDV (Prozessdatenerfassung). Im nächsten Schritt wird die Software um die Module CAQ (Qualitätsdatenmanagement) und MPL (Material- und Produktionslogistik) ergänzt. Ein Inline-Controller ILC 150 ETH dient der Aufnahme und Auswertung der Maschinensignale wie Gutstück, Ausschuss und Status.

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Kleinsteuerung stellt Daten dem MES zur Verfügung

Die hochkommunikative Kleinsteuerung stellt die Daten anschließend der auf dem Designline-IPC installierten MES-Anwendung Hydra CT-WIN via OPC-Protokoll bereit. Dazu wird das lokale TCP/IP-Netz der Maschine verwendet. Die aufgespielte Software visualisiert die momentanen Zähler, Zustände, Zeiten sowie die Prozess- und Auftragsdaten. Dabei bezieht sie sich auf den jeweiligen Auftrag und die entsprechende Maschine, was ebenfalls auf dem Display angezeigt wird.

Der Bediener kann sich aber nicht nur Informationen darstellen lassen, sondern selbst Daten wie den Zählerstand oder einen Status über den Touchscreen per integrierte Softwaretastatur eingeben. Ferner ist der Zugriff auf Datenbanken möglich, um zum Beispiel Zeichnungen und Dokumente einzusehen. Der Designline-IPC schreibt sämtliche Eingaben und Werte über den zweiten Ethernet-Anschluss und das Unternehmensnetzwerk in die Hydra-Datenbank.

Dort stehen sie dann für die berechtigten Nutzer zur Auswertung zur Verfügung. Im Hydra-Leitstand wird der aktuelle Produktionsfortschritt online abgebildet, sodass der Kunde jederzeit Auskunft über Lieferzeiten erhält. Auf Basis dieser Informationen kann das Produktionspersonal zudem im Fall einer Störung die richtigen Entscheidungen treffen. Der Panel-PC in Schutzart IP65 unterstützt somit einen transparenten Fertigungsprozess, denn mit aktuellen Kennzahlen lassen sich Durchlaufzeiten verkürzen und so die Produktivität erhöhen.

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