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Software Usability Mit Usability zu mehr Produktivität statt Softwarefrust

Autor Stefanie Michel

Konstrukteure sind auf Software angewiesen – auf mächtige Pakete mit vielen Funktionen. Um diese Komplexität beherrschen zu können, muss sie für den Nutzer hinter einer möglichst intuitiven Oberfläche verschwinden. Wie das funktionieren kann, lesen Sie hier.

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Der Funktionsumfang, aber auch die Bedienung von Software kann Anwender überfordern. Wer auf Bedienerfreundlichkeit setzt, kann produktiver arbeiten.
Der Funktionsumfang, aber auch die Bedienung von Software kann Anwender überfordern. Wer auf Bedienerfreundlichkeit setzt, kann produktiver arbeiten.
(Bild: © pathdog - stock.adobe.com)

Niemand käme auf die Idee, für das neue Smartphone ein Handbuch zu erwarten; auch eine Schulung für die Nutzung wäre ungewöhnlich. Intuitiv lässt sich ein solches Gerät bedienen – zumindest für die, die bereits Erfahrung mitbringen. „Intuitive Bedienung“ scheint ohnehin eine magische Beschreibung zu sein, wenn es darum geht, komplexe technische Systeme mit einer selbsterklärenden Oberfläche zu versehen.

Man kann sicherlich darüber streiten, ob solche smarten „Alltagsgeräte“ wirklich so einfach zu bedienen sind – der Umstieg von einem alten Röhrenfernseher auf ein Smart-TV ist für die wenigsten selbsterklärend. Frust ist vorprogrammiert angesichts der Fülle der Funktionen. Doch es gibt Gewohnheiten, die gerade bei der Nutzung von Software fast jeder so verinnerlicht hat, dass er nicht mehr darüber nachdenkt: beispielsweise ein Fenster am Computer durch einen Klick rechts oben auf das „X“ zu schließen. Bei spezialisierter Software im Berufsumfeld – hier sollen als Beispiel CAD-Software und PLM dienen – ist intuitive Bedienung sicherlich viel schwieriger umzusetzen: Zum einen ist die Software deutlich komplexer, zum anderen setzt die Bedienung ohnehin Fachwissen voraus. Doch warum sollte man nicht auch hier Erkenntnisse aus der App-Entwicklung und Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) oder Spracherkennung nutzen?