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Fakuma 2017 Mit Vollgas und Komplettprogramm auf der Zielgeraden zur 25. Fakuma

| Redakteur: Peter Königsreuther

Mit geballter Power starten die Macher der internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung in die Jubiläums-Session! Schon heute ist abzusehen, dass das beliebte Event wieder alle Hallenflächen belegen wird – inklusive der Foyers in den Eingangsbereichen Ost und West, wie es heißt.

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Die Nase tief in die Welt der Kunststoffverarbeitung stecken, kann man wieder im Rahmen der 25. Fakuma vom 17. bis 21 Oktober in Friedrichshafen. Die Vorbereitungen laufen laut Messeveranstaler P. E. Schall bereits auf Hochtouren.
Die Nase tief in die Welt der Kunststoffverarbeitung stecken, kann man wieder im Rahmen der 25. Fakuma vom 17. bis 21 Oktober in Friedrichshafen. Die Vorbereitungen laufen laut Messeveranstaler P. E. Schall bereits auf Hochtouren.
(Bild: P. E. Schall)

Die Projektleiterin der Fakuma, Annemarie Schur: „Sowohl die Alt-Aussteller also auch zahlreiche Newcomer haben sich sehr früh wieder beziehungsweise erstmals für die Messe entschieden, sodass wir schon jetzt einen hohen Buchungsbestand registrieren können.“ Trotz des zyklusbedingten Aussetzens der Fakuma im Jahr 2016 seien die Hallen mittlerweile wieder weitgehend gefüllt, und um die Warteliste nicht zu lange werden zu lassen, habe man eben zusätzlich die Foyerflächen der Eingänge Ost und West mit einbezogen.

Vier Themen dominieren Jubiläums-Fakuma

„Damit wollen wir dem einen oder anderen Neuling sowie auch früheren Ausstellern gute Chancen für den geplanten Marktauftritt in 2017 geben. Denn nicht zuletzt der Hype um die 3D-Drucktechnik ruft immer mehr neue Anbieter auf den Plan, die mit interessanten Lösungen das Portfolio der Fakuma wertvoll und fachgerecht ergänzen“, erklärt Schur.

Mit der Aufteilung, in die nunmehr vier Hauptbereiche Spritzguss, Extrusion, Thermoforming und dem 3D-Druck, biete die Fakuma eine prall und komplett bestückte Präsentationsplattform in Sachen Kunststoffverarbeitung. Ausgehend von der Produktentwicklung über die Werkzeuge und Produktionseinrichtungen bis hin zur industriellen Fertigung unterschiedlichster Bauteile und Baugruppen aus verschiedensten Kunststoffen, bildet die Fakuma die Welt der Kunststoffe und vor allem deren wirtschaftliche Verarbeitung umfassend ab, wie Schur sagt.

Leitmesse für die Kunststoffverarbeitung

Zur Jubiläums-Fakuma, die vom 17. bis 21. Oktober 2017 wie gehabt im Messezentrum Friedrichshafen am Bodensee stattfinden wird, haben sich bis heute über 1500 Aussteller aus 35 Nationen angemeldet, die insgesamt 85.000 m² Brutto-Ausstellungsflächen belegen. Sowohl von der Anzahl der hier vertretenen Hersteller und Anbieter als auch von der Ausstellungsfläche sowie vom fokussierten Thema her betrachtet, nimmt die Fakuma im Welt-Ranking nach der K` in Düsseldorf den 2. Platz ein, betont die Fakuma-Verantwortliche. Zudem dürfe sie sich, ziehe man die große Anzahl an Herstellern von Werkzeugen, Maschinen und Peripherie in Hard- und Software als Maßstab heran, das Prädikat „Leitmesse für die Kunststoffverarbeitung“ ans Revers heften.

Additive Fertigung weist bei Fakuma in die Zukunft

Mit letztmals 45.721 Fachbesuchern aus 120 Ländern bestätigt die Fakuma in der Fachwelt ihren hohen Stellenwert, so Schur. Dies sei zum einen der klaren Positionierung als Fachmesse für die Kunststoffverarbeitung und zum anderen der konsequent praxisgerechten Ausrichtung an der Prozesskette für die industrielle Kunststoffverarbeitung geschuldet. Vor allem nehme sich die Fakuma beizeiten neuer, vielversprechender Themen an, ohne dabei den Kern des Programms zu verwässern oder diesen gar zu verlassen. Deshalb hat die Fakuma seit geraumer Zeit auch die generativen Fertigungsverfahren im Blick beziehungsweise gibt diesen und sich daraus entwickelnden Varianten genügend Raum für einen Marktauftritt. In diesem Sinne ist auch die Einbeziehung der 3D-Printing-Technologie logisch – zumal sie sich in vielfacher Hinsicht auf die Kunststoffverarbeitung der Zukunft (Technologien, Werkzeuge, Werkstoffe, Qualitätssicherung, Automatisierung durch Digitalisierung) auswirken wird. MM

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