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MM-Index MM-Index-Check 20/2018: Ölpreis so hoch wie seit 2014 nicht mehr

| Redakteur: Carmen Kural

Der MM-Index rutschte Anfang der Woche auf 0,47 Punkte ab, konnte sich aber zum Wochenende wieder erholen.

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Der MM-Index für die KW 20.
Der MM-Index für die KW 20.
(Bild: MM MaschinenMarkt)

Von Rohstoffpreisen über die Nachfragesituation bis zu Wechselkursentwicklungen: Der MM-Index fasst zusammen, was für den Maschinen- und Anlagenbau relevant ist. Der aus 13 Faktoren errechnete Wert spiegelt Woche für Woche die Stimmung in der Industrie wider.

Euro im freien Fall

Der Euro verlor gegenüber allen Vergleichswährungen im MM-Index. Mit -1,5 % büßte der Euro im Vergleich zum US-Dollar am stärksten Wert ein. Gegenüber Renminbi (-0,8 %) und Rubel (-0,7 %) notierte der Euro ebenfalls erneut leichter.

Der Euro leidet aktuell vor allem unter den unsicheren politischen Situation in Italien, bei der sich eine Euro-kritische Regierung zu formen scheint.

Kein Ende in Sicht

Der Ölpreis stieg in der 20. KW erneut an und notierte zum Wochenschluss bei 78,66 US-Dollar je Barrel Brent (+1,6 %). Zwischenzeitlich lag der Preis sogar bei über 80 US-Dollar, so hoch wie seit November 2014 nicht mehr. Analysten rechnen mittelfristig noch mit einem Anstieg auf bis zu 90 US-Dollar je Barrel.

Die Rohstoffe im MM-Index notierten in der zurückliegenden Woche uneinheitlich Nickel (+4,1 %), Stahl (+3,0 %) und Zink (+0,8 %) legten zu, Aluminium blieb unverändert und Zinn (-0,5 %), Eisenerz (-0,7 %) sowie Kupfer (-1,7 %) notierten schwächer.

Frachtpreisindex weiter gestiegen

Der Harper Petersen Frachtpreisindex stieg um weitere 3 Punkte auf einen Stand von aktuell 657 Punkten. Damit verharrt er weiterhin auf einem Fünfjahreshoch.

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