MM-Index MM-Index-Check 23/2018: Kupfer durchbricht 7000 USD-Marke

Redakteur: Carmen Kural

Der Euro konnte gegenüber den Vergleichswährungen im MM-Index leicht hinzugewinnen. Damit setzte sich die Stabilisierung des Euro weiter fort. Die Rohstoffe verhielten sich uneinheitlich. Eisenerz und Nickel notierten zum Wochenschluss schwächer, wohingegen die anderen Rohstoffe teils deutlich anzogen.

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Der MM-Index für die 23. KW.
Der MM-Index für die 23. KW.
(Bild: MM MaschinenMarkt)

Von Rohstoffpreisen über die Nachfragesituation bis zu Wechselkursentwicklungen: Der MM-Index fasst zusammen, was für den Maschinen- und Anlagenbau relevant ist. Der aus 13 Faktoren errechnete Wert spiegelt Woche für Woche die Stimmung in der Industrie wider.

Euro stabilisiert sich

Der Euro konnte in der zurückliegenden Woche gegenüber den Vergleichswährungen im MM-Index leicht hinzugewinnen. So war gegenüber dem Rubel ein Plus von 1,4 % zu verzeichnen, gefolgt von 1,2 % zum US-Dollar, 0,9 % zum japanischen Yen sowie 0,8 % zum Renminbi.

Damit setzte sich die Stabilisierung des Euro weiter fort. Die weitere Entwicklung in Italien bleibt jedoch im Fokus der Analysten.

Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium

In der zurückliegenden Woche verhielten sich die Rohstoffe im MM-Index uneinheitlich. Eisenerz (-1,8 %) und Nickel (-0,2 %) notierten zum Wochenschluss schwächer. Wohingegen die anderen Rohstoffe teils deutlich anzogen. Spitzenreiter war hier Kupfer, welches unterstützt durch eine erwartete Verengung des Angebotes die 7000 US-Dollar Marke durchbrach (5,5 %) und damit auf dem höchsten Stand seit 2014 notierte. Ebenfalls deutliche Zugewinne verbuchten Zink (3,3 %) und Zinn (2,5 %).

Der Rohölpreis ging in der zurückliegenden Woche leicht zurück (-0,8%) und notierte bei 76,39 US-Dollar je Barrell Brent.

Frachtpreisindex steigt weiter

Der Harper Petersen Frachtpreisindex steigt weiter kontiniuerlich an. Er notierte in der letzten Woche bei 677 Punkten.

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