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MM-Index MM-Index-Check 25/2018: Geringfügige Ausweitung der Ölfördermengen

| Redakteur: Carmen Kural

Der Euro profitierte gegenüber dem US-Dollar von schlechten Wirtschaftsdaten aus den USA. Obwohl die Opec eine Ausweitung der Ölfördermengen beschlossen hat, konnte der Ölpreis zulegen.

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Nach einem guten Start zu Wochenbeginn, fällt der MM-Index rapide in der KW 25.
Nach einem guten Start zu Wochenbeginn, fällt der MM-Index rapide in der KW 25.
(Bild: MM MaschinenMarkt)

Von Rohstoffpreisen über die Nachfragesituation bis zu Wechselkursentwicklungen: Der MM-Index fasst zusammen, was für den Maschinen- und Anlagenbau relevant ist. Der aus 13 Faktoren errechnete Wert spiegelt Woche für Woche die Stimmung in der Industrie wider.

Schlechte Wirtschaftsdaten

Der Euro konnte in der vergangenen Woche gegenüber dem US-Dollar wieder leicht zulegen und notierte zum Wochenschluss mit 0,4 % bei 1,166 Euro je US-Dollar. Der Euro profitiert dabei zum einen von schlechten Wirtschaftsdaten aus den USA, zum anderen von Meldungen über die Einigung für ein weiteres Hilfspaket für Griechenland.

Bei den restlichen Währungen des MM-Index ergaben sich folgende Veränderungen: Yuan -1,5 %; Yen -0,3 %; 0,3 % Rubel.

Ölpreis legt zu

Der Großteil der Rohstoffe des MM-Index fielen auf Wochensicht deutlich. Vor allem Kupfer (-3 %) und Zink (-4,8 %) zählten zu den Verlierern. Zink notierte in der vergangenen Woche auf einem neuen 10-Monats-Tief. Ursache dafür seien vor allem die steigenden Zinkbestände an der London Metal Exchange, was ein Überangebot signalisiert. Einzig Nickel konnte auf Wochensicht ein Plus verzeichnen und notierte zum Handelsschluss mit 1,7 % bei 15.352 US-Dollar je Tonne.

Auf dem Treffen der Opec wurde eine Ausweitung der Fördermengen von Öl beschlossen. Da sie jedoch geringer als erwartet ausfiel, konnte der Ölpreis auf Wochensicht um 2,3 % zulegen und notierte zum Wochenschluss bei 75,12 Dollar je Barrel Brent.

Drohende Eskalation

In der zurückliegenden Woche verlor der DAX-Sector Industrial 3,5 % und folgte damit dem Gesamtmarkt. Ein Grund dafür sei vor allem die drohende Eskalation bei den Handelszöllen.

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