MM-Index MM-Index-Check 37/2017: Rohstoffpreise sinken wieder

Redakteur: Robert Horn

Trotz gutem Start kann der MM-Index sein Niveau in KW 37 nicht halten. Er schließt schwach mit 0,51 Punkten. Während sich der Preis für Erdöl weiter leicht verteuert (+ 3,4 %), fallen die meisten Rohstoffpreise leicht, vor allem Kupfer verliert über 3 %.

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Die Titelseite des MM MaschinenMarkt 39/2017 zeigt den MM-Index der KW 37.
Die Titelseite des MM MaschinenMarkt 39/2017 zeigt den MM-Index der KW 37.
(Bild: MM MaschinenMarkt)

Von Rohstoffpreisen über die Nachfragesituation bis zu Wechselkursentwicklungen: Der MM-Index fasst zusammen, was für den Maschinen- und Anlagenbau relevant ist. Der aus 13 Faktoren errechnete Wert spiegelt Woche für Woche die Stimmung in der Industrie wider.

Wenig Bewegung am Devisenmarkt

Der Euro hat sich von seinen Höchstständen der KW 36 leicht gelöst, er verlor um 0,8 % in der Vorwoche. Der Fokus der Marktteilnehmer liegt auf geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Fed, welche am Mittwoch anstehen. Insgesamt kann aber von wenig Bewegung am Devisenmarkt gesprochen werden (Euro/Yen + 2,0 %; Euro/Yuan + 0,2 % und Euro/Rubel 0,0 %)

Öl wird weiterhin teurer

Der Ölpreis konnte an die Vorwochengewinne anknüpfen, er notierte am Freitag bei 55,62 Dollar/Barrel, was einem Plus von 3,4 % entspricht. Grund für den starken Anstieg war ein Bericht der International Energy Agency (IEA). Die IEA sieht die Rohölnachfrage 2017 genau so stark steigend wie zuletzt im Jahr 2015. Marktteilnehmer bewerten dies als Signal, dass die OPEC-Fördermengenbegrenzung Wirkung zeigen könnte.

Nahezu alle im MM-Index erfassten Rohstoffe fielen in der KW 37. So verlor Kupfer knapp 3 % zur Vorwoche, Nickel wurde um 2,2 % günstiger. Einzig Zink stieg leicht um 0,5 % und notierte bei 3042 US-Dollar pro Tonne.

Frachtpreis hält das Niveau

Der Harper-Petersen Frachtpreisindex hat die Konsolidierungsphase der Vorwochen überwunden- er notiert aktuell bei 516 Punkten.

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