Zeiss Mobiles Headset für Virtuel Reality mit dem Smartphone

Redakteur: Udo Schnell

Zeiss bringt eine mobiles Headset für Virtuel-Reality-Anwendungen auf den Markt. Das Unternehmen bietet zur Produkteinführung eigenen Apps an, lädt die VR-Community aber auch zu einem offenen Wettbewerb ein: Bis 16. Februar 2015 können auf einer online Contest Plattform innovative Ideen und Visionen, aber auch bereits fertige Apps eingereicht werden.

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Das mobiles Virtual Reality (VR) Headset von Zeisst funkioniert mit einem Smartphone mit einer Displaygröße zwischen 4,7 und 5,2 Zoll.
Das mobiles Virtual Reality (VR) Headset von Zeisst funkioniert mit einem Smartphone mit einer Displaygröße zwischen 4,7 und 5,2 Zoll.
(Bild:: Zeiss)

Virtual Reality erleben, immer und überall – mit Zeiss VR One bringt Zeiss nach eigenen Angaben im Dezember 2014 für 99 Dollar (99 Euro) ein mobiles Virtual Reality (VR) Headset auf den Markt, das mit einem Smartphone mit einer Displaygröße zwischen 4,7 und 5,2 Zoll funktioniert. Wie Zeiss weiter mitteilt, habe für das junge Entwicklerteam vor allem Nutzerfreundlichkeit, Design und Technik im Fokus gestanden.

Für den Einstieg in die virtuelle Realität müsse der Nutzer nur eine passende VR-App auswählen, das eigene Smartphone über einen mitgelieferten Schlitten, ein sogenanntes Tray, in das Headset einsetzen und schon könne er in virtuelle Welten eintauchen. Zum Lieferstart werde Zeiss VR One mit einem Tray für das Smartphone Samsung Galaxy S5 oder das iPhone 6 weltweit verfügbar. Weitere Modelle seien in Planung.

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Durchsichtiges Visier ermöglicht die Nutzung von Augmented-Reality-Anwendungen

In Kürze werden, so das Unternehmen weiter, die Computer-Aided-Design-Daten zur eigenen Herstellung von Musterbauteilen (Rapid Prototyping) der Trays, mithilfe von 3D Druck, für weitere Smartphones veröffentlicht. „Gerade was die Systemoffenheit und den Preis anbelangt, stellt das Headset eine smarte Lösung dar. Das Feedback der VR-Community zu Entwicklungspotenzialen nimmt unser junges Team für weitere Verbesserungen stetig auf“, sagt Dr. Markus Weber, Leiter der Konzernfunktion Forschung und Technologie bei Zeiss.

Das durchsichtige Visier auf der Vorderseite ermögliche die Nutzung von Augmented-Reality-Anwendungen mit der Smartphone-Kamera. Auch Brillenträger können das VR-Headset problemlos nutzen, denn die „Eyebox“ ist groß genug für die meisten Brillenfassungen, wodurch keine komplizierten Einstellungen bei den integrierten ZEISS Linsen notwendig sind.

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