Extrusionsanwendungen Modulares Verschleißschutzkonzept von Verfahrenseinheiten

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Der Extrusionsspezialist Battenfeld-Cincinnati hat im März auf anlässlich der NPE-Messe ein modulares Verschleißschutzkonzept mit neuen Lösungen vorgestellt. Die neue Wolframkarbidbeschichtung STC (superior tungsten carbide) stellt dabei eine Neuheit für Extrusionsanwendungen und die Möglichkeit eines für die Kundenanforderungen maßgeschneiderten Verschleißschutzes dar. Sowohl bei Verarbeitung korrosiver als auch stark abrasiver Materialien bietet die innovative Lösung von Battenfeld-Cincinnati eine große Widerstandsfähigkeit und Lebensdauer.

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Vermessung eines konischen Zylinders im Rahmen einer Battenfeld-Cincinnati-Verschleißinspektion.
Vermessung eines konischen Zylinders im Rahmen einer Battenfeld-Cincinnati-Verschleißinspektion.
(Bild: Battenfeld-Cincinnati)

In einer exklusiven Technologiekooperation mit einem Beschichtungstechnik-Spezialisten wurde die Wolframkarbidbeschichtung STC für Extruder-Plastifiziereinheiten entwickelt. Damit bietet attenfeld-Cincinnati eine vollwertige Hartmetallbeschichtung nicht nur für eigene Produkte, sondern auch für alle anderen Extrusions-Anwendungen, völlig unabhängig von Fabrikat oder Hersteller an. Bisher wurden Hartmetallbeschichtungen im Wesentlichen bei High-Tech-Anwendungen wie Raumfahrt- und Flugtechnik, Motorsport, Erdölindustrie, sowie in der Bohr- und Zerspanungstechnik angewendet.

Battenfeld-Bincinnati stellt seinen Kunden jetzt eine vollwertige Hartmetallbeschichtung für Extruderschnecken und Zylinder zur Verfügung. Das Beschichtungsmaterial verbindet einerseits die Abrasions- und Erosionsbeständigkeit von WC-Hartmetallen mit einer guten Beständigkeit gegen Säuren der Halogenide Chlor und Brom. Auf Wunsch kann die Hartmetallbeschichtung STC auch für Teilbereiche der Schneckengeometrie angewendet oder die gesamte Schnecke STC-gekapselt werden.

Der Vorteil der STC-Technologie ist nach Unternehmensangaben, dass sich die Wolframkarbide durch die hohe Konzentration gegenseitig abstützen und zusätzlich hartmetallisch gebunden sind. Bei bisher marktüblichen gelöteten oder geschleuderten Beschichtungen befindet sich eine weitaus geringere Anzahl von Wolframkarbiden in einer vergleichsweise weichen Matrix. Die STC-Technologie bietet im Gegensatz zu herkömmlichen Wolframkarbidbeschic-tungen einen etwa 30 % höheren Gewichtsanteil an Wolframkarbid, welcher die gegenseitige Abstützung der Karbide ermöglicht.

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