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Modulbaukasten ermöglicht aufrollbare Energiekettensysteme

| Redakteur: Carmen Kural

Die Igus GmbH baut ihr Angebot an aufrollbaren Enegiekettensystemen weiter aus.

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Die Igus E-Spool macht Bewegung in jede Richtung möglich – ob in Montagekranen, Hubwagen oder Bewindungsanlagen.
Die Igus E-Spool macht Bewegung in jede Richtung möglich – ob in Montagekranen, Hubwagen oder Bewindungsanlagen.
(Bild: Igus)

Die E-Spool-Varianten Heavy Duty (HD) und mit Motorflansch haben laut Anbieter noch mehr Kraft. Bei der HD-Variante sei eine extra starke Feder zum Rückzug der E-Kette bei vertikalen Anwendungen eingebaut.

Für eine hohe Befüllungslast und Bewegungen in alle Richtungen sei ferner eine Motorversion mit Motorflansch lieferbar. Die E-Spool verbindet Unternehmensangaben zufolge zwei Energiezuführungen in einem System – eine Standard-E-Kette, die mittels Rolle geführt wird, sowie ein Igus Twisterband, das die Drehbewegungen ausführt.

Dieser Aufbau mache Bewegung in jede Richtung möglich und damit eine Vielzahl an Einsatzfeldern: in Prozesskranen, mobilen Kranwagen, Sortieranlagen oder Bühnenanwendungen.

E-Spool Modulbaukasten: Drei Varianten, drei Längen und zwei Ausführungen

Je nach Auszugsrichtung und Belastung bietet Igus unterschiedliche E-Spool-Lösungen: Die Standard E-Spool (SP) mit einem Federmechanismus für das Auftrommeln der Kette sei für die meisten Anwendungen und für alle Bewegungsrichtungen geeignet. Bei einigen vertikalen Anwendungen ist hingegen eine höhere Rückzugskraft notwendig.

Dann kommt die heavy duty Variante (SPHD) ins Spiel, wie es heißt: Dort sei die Rückzugsfeder stärker, sodass die E-Kette bis zu 14 m wieder nach oben gezogen werden kann. Darüber hinaus wird für besonders große Lasten in alle Bewegungsrichtungen eine Motorvariante mit Flansch (SPM) angeboten. Igus liefert die E-Spool für den Einsatz mit Motor einschließlich Motorkupplung. Den Motor sowie die Steuerung setzt der Anwender ein.

Alle drei E-Spool-Typen sind in verschiedenen Auszugslängen – vier, sieben oder 14 m – mit jeweils einem oder zwei Twisterbändern im Standardprogramm verfügbar. Die maximale Auszugs- und Einzugsgeschwindigkeit liege bei 1 m/s.

Modulare Alternative zur klassischen Kabeltrommel

Das Twisterband verbindet laut Anbieter die Rolle mit dem Wellenbock, der als Schnittstelle zu den fest verlegten Leitungen liegt. Auf diese Weise könne auf den sonst an Kabeltrommeln üblichen kostenintensiven Schleifring verzichtet werden. So sollen die unterschiedlichsten Leitungen durchgehend auf engstem Raum in einem System verbunden und auch jederzeit ausgetauscht oder hinzugefügt werden können. Das Twisterband gebe den größtmöglichen Leitungsmesser von 17 mm sowie den minimalen Biegeradius von 75 mm vor. Für mehr Fassungsvermögen können beidseitig der Trommel Twisterbänder eingesetzt werden, wie es heißt.

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