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Motion-Control-Steuerungssystem sorgt für höhere Taktzahlen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Die Motion-Control-Steuerungssysteme Pmcprimo C2 von Pilz sollen nun dank gesteigerter Leistung höhere Taktzahlen und damit mehr Fertigungsqualität bieten.

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Steuerungssystem PMC Primo C2
Steuerungssystem PMC Primo C2
(Bild: Photodesign/Pilz)

Neben einer Vielzahl von Schnittstellen sowie einem Gebereingang stehen digitale Ein/Ausgänge und eine USB-Schnittstelle zum Datenimport und -export zur Verfügung.

Das Motion-Control-Steuerungssystem hat jetzt einen Prozessor mit 1,3 GHz. Der Anwender profitiere dank Programmierung über Soft-SPS nach IEC 61131 von einer schnellen Inbetriebnahme. Durch das Upgrade zu Version 3.5 der SPS habe man nun alle Vorteile einer objektorientierten Programmierung.

Pmcprimo C2 ist mit dem Echtzeit-Ethernet Ethercat Master ausgestattet. Zudem unterstütze PMCprimo C2 Master- und Slave-Kommunikationsschnittstellen wie Modbus/TCP, CAN oder Profibus-DP-S und stelle damit eine flexible Lösung für vielfältige Anwendungsbereiche dar.

Die Steuerungssysteme Pmcprimo verfügen laut Hersteller über SPS- und Bewegungsfunktionen und übernehmen innerhalb einer Anlage die Automatisierung inklusive Bewegungsmanagement an Servoachsen. Bis zu 32 Achsen können nach Art einer elektronischen Königswelle flexibel verknüpft und einfache CNC-Aufgaben gelöst werden, heißt es.

Standardfunktionen, zum Beispiel „Fliegende Säge“, „Querschneider“ oder „Kurvenscheibenfunktionen“, sind bereits als Funktionsblöcke hinterlegt. Auch Maschinenfunktionen, wie „Schlauchbeutelverpackung“, sind verfügbar. Durch den Einsatz zeitgemäßer Funktionen, wie Fernwartung, automatische Parametrierung gewechselter Systemkomponenten und Sharing aller I/O, lassen sich leistungsfähige Lösungen mit einer hohen Verfügbarkeit umsetzen, heißt es weiter.

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