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Motion Control Motion Controller mit STO-Abschaltung

| Redakteur: Stefanie Michel

Faulhaber hat eine neue Baureihe von Motion Controllern mit redundanter Sicherheitsabschaltung nach dem STO-Prinzip (Safe Torque Off) auf den Markt gebracht. Die Geräte dieser Baureihe MC 5004 P STO sind für den Betrieb bis zum Sicherheitsintegritätslevel SIL3 und zum Performancelevel PL e zertifiziert.

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Die neuen Motion Controller mit STO lassen sich mit den Hochleistungsmotoren von Faulhaber kombinieren.
Die neuen Motion Controller mit STO lassen sich mit den Hochleistungsmotoren von Faulhaber kombinieren.
(Bild: Frederik Bicheler)

Bei den Motion Controllern der Baureihe MC 5004 P STO wird die Energieversorgung zum Motor sofort unterbrochen, dass er kein Drehmoment mehr erzeugen kann. Auf das Signal einer Sicherheitseinrichtung – zum Beispiel einer Lichtschranke – wird die angetriebene Einheit normkonform abgeschaltet, das Ereignis lokal und übergeordnet signalisiert beziehungsweise visualisiert. Damit sind die Geräte dieser Baureihe MC 5004 P STO sind für den Betrieb bis zum Sicherheitsintegritätslevel SIL3 und zum Performancelevel PL e zertifiziert.

Zugleich entsprechen sie Geräte mit ihrer Kommunikationsfähigkeit den Anforderungen hochgradig vernetzter Prozesse, so der Faulhaber. Sie stehen mit den Schnittstellen USB, RS232, CAN-open und Ethercat zur Verfügung. Damit besitzen sie die Fähigkeit zur Echtzeit-Kommunikation mit der übergeordneten Prozessleittechnik und bieten große Flexibilität bei den Einsatzmöglichkeiten.

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Für sicherheitsrelevante Anwendungen in Maschinen und Robotern

Die neue Baureihe mit bis zu 50 V Versorgungsspannung und bis zu 12 A Spitzenstrom kann laut Faulhaber in allen sicherheitsrelevanten Anwendungen in Maschinen und Robotern in Kombination mit den Hochleistungsmotoren des Herstellers eingesetzt werden. Damit stehen Systemlösungen zur Verfügung, mit denen jeweils der sichere Betrieb einer gesamten Achse abgedeckt ist. Der anzuschließende Motortyp kann frei gewählt werden. Die spezielle Reglerstruktur der Baureihe erlaube zudem eine hohe Dynamik beim Betrieb der Motoren. Der integrierte Profilgenerator soll auch komplexe Betriebsprofile beherrschen können. Position, Geschwindigkeit und Strom können zudem durch analoge Vorgaben unabhängig vom Feldbus geregelt werden.

Die neuen Geräte kommen ohne ein externes Sicherheitsrelais für die Unterbrechung der Motorversorgung aus, was die Verdrahtung einfach und kostengünstig machen soll. Ein ebenfalls zertifiziertes Motherboard, ein durchgängiges Steckerkonzept und eine umfangreiche Auswahl von Kabelzubehör erleichtern den elektrischen Anschluss zusätzlich, so der Hersteller. Die Anwendungssoftware Motion Manager biete zudem eine leistungsfähige Programmierumgebung, die unter anderem eine sehr einfache Inbetriebnahme erlaube.

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