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Lenze Motion-Controller-Plattform für dezentrale Schaltschränke erweitert

| Redakteur: Stefanie Michel

Für dezentrale Schaltschränke hat Lenze die Controllerplattform 3200 C erweitert.Neue Prozessoren sollen sie deutlich leistungsfähiger machen. Zudem bewahren sie dabei einen „kühlen Kopf“, sodass sich Schaltschränke durch die geringe Verlustwärme ohne Lüfter oder Klimageräte aufbauen lassen.

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Lenze erweitert Motion-Controller-Plattform für dezentrale Schaltschränke.
Lenze erweitert Motion-Controller-Plattform für dezentrale Schaltschränke.
(Bild: Lenze)

Im modernen Maschinenbau kristallisiert sich ein Trend heraus, der durch die Forderung nach flexibler Produktion aktuell einen großen Schub erfährt: Maschinen werden immer modularer. Wer aber modularisieren will, braucht Technik, die sich platzsparend einsetzen lässt. Lenze hat aus diesem Grund die Controllerplattform 3200 C erweitert.

Nur wenn die Steuerungsfunktionen einer Maschine auf die einzelnen Module verteilt werden und in einem eigenen Schaltschrank gekapselt werden, lassen sich die Vorteile der Modularisierung nutzen. Ein Modul soll eigenständig und standardisiert sein und beliebig mit anderen kombiniert werden können. Jedes Mehr an Modularität im Maschinenbau hat unweigerlich ein Weniger an zentralen Schaltschränken zur Folge. Was nutzen kompakte und hochleistungsfähige Handlings- und Fertigungsmodule, wenn später die Produktionshalle dicht an dicht mit Schaltschränken zugepflastert ist?

Steuerungen unterstützen Modularisierung von Maschinen

Gefragt sind schlank geschnittene Gehäuse mit einer Automatisierungstechnik im Inneren, die nicht nur klein, sondern auch ohne Klimatechnik oder Lüfter ausreichend Performance liefert. Mit genau diesen Rahmenbedingungen im Blick, hat Lenze jetzt die Controllerplattform 3200 C erweitert. Damit bringt der Automatisierungsspezialist Steuerungen auf den Markt, die die Modularisierung von Maschinen unterstützen und mit denen auch komplexe Maschinenmodule, wie beispielsweise Roboterzellen, automatisiert werden können, so der Hersteller.

Klimageräte in Schaltschränken kosten Geld – zunächst beim Kauf und später wenn es an die Berechnung der Betriebskosten geht. Was bei zentralen Schaltschranklösungen in der Kalkulation kaum auffallen mag, wirkt sich bei der Konzeption eigenständiger Maschinenmodule durch die steigenden Stückzahlen wenig erfreulich aus. Die neuen Controller von Lenze sollen zu ihrer Leistungsfähigkeit bei der Steuerung komplexer Bewegungsfunktionen eine so hohe Energieeffizienz bieten, dass die Verlustleistung gering ausfällt. Damit arbeiten die Controller 3200 C auch ohne aktive Kühlung mit Lüftern und sind somit wartungsfrei und robust.

Vor diesem Hintergrund hat der Spezialist für Motion Centric Automation auch die Servoumrichter für Mehrachsanwendungen i700 lüfterlos in Durchstoßtechnik konstruiert. Wo keine Wärme entsteht, muss sie im Betrieb auch nicht teuer abgeführt werden. So entsteht ein Komplettpaket aus Umrichter und Steuerung, das keiner Wartung bedarf.

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