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Leichtbau

Motorgehäuse ohne Metall

| Redakteur: Nadine Schweitzer

Neue Produktionstechniken und ausgesuchte Leichtbauwerkstoffe machen Gewichtseinsparungen bei Elektromotoren bis 20 % möglich.

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Faserverstärkte Verbundwerkstoffe und Soft Magnetic Composites haben erheblich zu der erzielten Gewichtseinsparung beigetragen.
Faserverstärkte Verbundwerkstoffe und Soft Magnetic Composites haben erheblich zu der erzielten Gewichtseinsparung beigetragen.
(Bild: KIT - Karlsruher Institut für Technologie)

Konzepte für intelligente Sensoren, für das Stromnetz der Zukunft, für innovative Energiespeicher, Motoren und Antriebe: Das sind einige der Entwicklungen, die das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Rahmen der Leitmessen „Research & Technology“ – Halle 2, Stand B16 – und „Energy“ – Halle 27, Stand K51 – präsentiert.

Aus der Sicht des Forschungszentrums findet die Messe in einer Zeit des Umbruchs statt. „Die Energiewende und Industrie 4.0 sind zwei große Bausteine eines umfassenden Wandels, der uns vor erhebliche Herausforderungen stellt. Gleichzeitig ergeben sich enorme Chancen für positive und nachhaltige Entwicklungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt“, sagt der Präsident des KIT, Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka.

Ein Beitrag des KIT zur Bewältigung der Herausforderungen durch die Nutzung der gebotenen Chancen läuft im Rahmen des Verbundprojekts Prolemo, bei dem Produktionstechniken für leichte Elektromotoren entwickelt und bei Gehäuse und Rotor anstatt auf Metall auf Leichtbaumaterialien gesetzt wird – etwa auf faserverstärkte Verbundwerkstoffe und Soft Magnetic Composites.

Der Motor, den Ingenieure des KIT mit Partnern aus der Industrie entwickelt haben, ist 20 % leichter als ein vergleichbarer Referenzmotor der gleichen Leistungsklasse.

KIT - Karlsruher Institut für Technologie auf der Hannover Messe: Halle 2, Stand B16

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