Marktvisionen 2013 MSF-Vathauer Antriebstechnik erhält OWL-Innovationspreis

Redakteur: Jürgen Schreier

Die MSF Vathauer Antriebstechnik GmbH & Co. KG erhält für ihre Motorsteuereinheit „Mono-Switch Field Power Even Thinking“ den OWL-Innovationspreis Marktvisionen 2013. Die preisgekrönte Motorsteuereinheit basiert auf dem Energiebussystem „Field Power“ von Weidmüller.

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Marc Vathauer, Geschäftsführer der MSF Vathauer Antriebstechnik GmbH & Co. KG (links), erhält aus den Händen von Herbert Sommer, Vorsitzender der Gesellschaftsversammlung der OstWestfalen Lippe GmbH (rechts) den OWL-Innovationspreis Marktvisionen 2013.
Marc Vathauer, Geschäftsführer der MSF Vathauer Antriebstechnik GmbH & Co. KG (links), erhält aus den Händen von Herbert Sommer, Vorsitzender der Gesellschaftsversammlung der OstWestfalen Lippe GmbH (rechts) den OWL-Innovationspreis Marktvisionen 2013.
(Bilder: Weidmüller)

Die MSF Vathauer Antriebstechnik GmbH & Co. KG, Detmold, wurde für ihre Motorsteuereinheit „Mono-Switch Field Power Even Thinking“ mit dem OWL-Innovationspreis Marktvisionen 2013 ausgezeichnet. Die preisgekrönte Motorsteuereinheit basiert auf dem Energiebussystem „Field Power“ von Weidmüller.

„Field Power“ ist ein innovatives Anschlusskonzept der dezentralen Energieverteilung im Maschinen- und Anlagenbau. Mit dem intelligenten Antriebssystem unterstützt MSF Vathauer Antriebstechnik die Fabrik der Zukunft, die sich selbst organisiert. Das Fabrikkonzept wird als vierte industrielle Revolution oder einfach als „Industrie 4.0“ bezeichnet.

65 Unternehmen hatten sich für Marktvisionen 2013 beworben

65 Unternehmen hatten sich mit 73 innovativen Produkten, Dienstleistungen und Prozessen für den renommierten Wirtschaftspreis beworben, den die Ostwestfalen-Lippe GmbH in diesem Jahr zum zehnten Mal ausgelobt hatte. Die große Resonanz auf den Wettbewerb verdeutlicht die sehr große Innovationskraft der Region Ostwestfalen-Lippe und zeigt die Akzeptanz des Wettbewerbs bei den regionalen Unternehmen sowie der Wirtschaft.

„Die Region OWL ist ein sehr guter Nährboden für gute Ideen, aus denen Innovationen werden“, stellte die NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze fest, welche die Ehrung der Preisträger vornahm. Schulze lobte besonders die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Firmen in OWL, wie sie beispielsweise beim „Mono-Switch Field Power Even Thinking“ zwischen MSF Vathauer Antriebstechnik und Weidmüller erfolgreich praktiziert wird.

Einsetzbare Lösung auf dem Weg zur vierten industriellen Revolution

„Unsere intelligente Motorsteuereinheit „Mono-Switch Field Power Even Thinking” stellt eine konkrete, wirkungsvolle und bereits jetzt einsetzbare Lösung auf dem Weg zur vierten industriellen Revolution für Förder- und Intralogistikanlagen dar. Deshalb freuen wir uns besonders über den OWL-Innovationspreis, der die Innovationskraft unseres Unternehmen würdigt“, so Marc Vathauer, Geschäftsführer von „MSF Vathauer Antriebstechnik“.

„Die Auszeichnung treibt auch uns an, um weiter innovative Lösungen mit MSF-Vathauer Antriebstechnik für unsere Kunden bereitzustellen“, fügt Ulrich Trapp, Produktmanger Field Power bei Weidmüller hinzu.

System besteht aus Motorstartern, Motor-Soft-Startern und Frequenzumrichtern

MSF Vathauer Antriebstechnik hat den OWL-Innovationspreis Marktvisionen 2013 für das „Even-Thinking-System“ sowie für das Konzept der Prozessgestaltung in fördertechnischen Anwendungen im Umfeld von Industrie 4.0 erhalten.

Das System besteht aus Motorstartern, Motor-Soft-Startern und Frequenzumrichtern, die auf dem „Field Power“-Anschlusskonzept basieren. „Field Power“ ist ein flexibel verwendbarer Energiebusverteiler für die dezentrale Energieverteilung in der Fördertechnik. Grundlage des „Even Thinking System“ ist eine integrierte Intelligenz, welche den Prozess, die Kommunikation des Fördergutes mit dem Antrieb und Möglichkeiten der Prozessveränderungen einer Förderanlage in den Vordergrund stellt.

MSF-Vathauer Antriebstechnik und Weidmüller als „Field-Power“- Partner arbeiten schon heute an der Realisierung, der sich selbst organisierenden Fabrik mit ihren „eingebetteten“ Systemen. Beide Firmen leisten auf diesem Gebiet derzeit einen entscheidenden Beitrag, um autonome Entscheidungsprozesse im Unternehmen sowie ganze Wertschöpfungsnetzwerke in nahezu Echtzeit steuern und optimieren zu können.

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