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IT-Sicherheit

Nachgewiesene Informationssicherheit bei cloudbasierten Logistiklösungen

| Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Transporeon hat als einer der ersten Anbieter von cloudbasierten Logistiklösungen eine ISO 27001-Zertifizierung erhalten. Neun Monate hatte das Unternehmen intensiv daran gearbeitet, aus bestehenden und ergänzten Maßnahmen ein Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) nach dem ISO-Standard aufzubauen.

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Matthias Prenzel (rechts), Vertriebsbeauftragter Süddeutschland, TÜV Rheinland Cert GmbH, übergab am 13. Juli 2016 in Ulm das „ISO 27001“-Zertifikat an Transporeon-Geschäftsführer Ahmet Arslan und Markus Franke (links), Information Security Officer bei Transporeon.
Matthias Prenzel (rechts), Vertriebsbeauftragter Süddeutschland, TÜV Rheinland Cert GmbH, übergab am 13. Juli 2016 in Ulm das „ISO 27001“-Zertifikat an Transporeon-Geschäftsführer Ahmet Arslan und Markus Franke (links), Information Security Officer bei Transporeon.
(Bild: Transporeon)

Sind meine Daten sicher? Eine Frage, die vor allem für Nutzer von Cloudsoftware wichtig ist. Transporeon hat darauf seit Kurzem eine gute Antwort. Das Unternehmen betreibt eine webbasierte Logistikplattform, die Verlader mit ihren Transportdienstleistern vernetzt. Für den sicheren Betrieb und die sichere Servicebereitstellung dieser Plattform hat Transporeon ein Informationssicherheits-Managementsystem installiert. Dieses ist seit Juni 2016 nach ISO 27001:2013 zertifiziert. Mit diesem Zertifikat verdeutlicht Transporeon als eines der ersten Unternehmen seiner Brache seinen hohen Sicherheitsanspruch.

„Bei Transporeon verfügen wir bereits seit Jahren über hohe Sicherheitsstandards. Trotzdem war es uns wichtig, unser Informationssicherheits-Managementsystem von einem unabhängigen Prüfdienstleister auditieren und zertifizieren zu lassen“, erklärt Ahmet Arslan, Geschäftsführer von Transporeon. Dabei geht es nicht nur um technische Sicherheitsanforderungen, sondern auch um viele organisatorische Themen. „Informationssicherheit ist mehr als IT-Sicherheit. Wir prüfen zum Beispiel genau, wen wir einstellen, wer in welchem System Änderungen vornehmen darf oder wer Zugang zu unseren Büroräumen hat. Außerdem sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter kontinuierlich in Trainings, zum Beispiel zum Umgang mit Passwörtern oder zum sicheren Arbeiten unterwegs“, so Arslan.

Neun Monate hatte Transporeon intensiv daran gearbeitet, aus bestehenden und ergänzten Maßnahmen ein Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) nach ISO 27001:2013 aufzubauen. Im Mai 2016 auditierte der TÜV Rheinland das Unternehmen und bescheinigte die Wirksamkeit des Informationssicherheits-Managementsystems, welches für den sicheren Betrieb und die sichere Servicebereitstellung der Transporeon Kommunikationsplattform eingesetzt wird. Das Zertifikat ist zunächst für drei Jahre gültig, jährlich erfolgen Überwachungsaudits. Arslan: „Aus unserer Sicht bietet das Zertifikat unseren Kunden den Vorteil, dass sie ohne eigenen Aufwand von unserem Informationssicherheits-Management profitieren können. Wir freuen uns, dass wir als eines der ersten Unternehmen unserer Branche die ISO 27001 erfüllen.“

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