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Umweltschutz

Nachhaltiger leben im Alltag und auf der Arbeit

| Redakteur: Rebecca Vogt

Ein Beispiel für Nachhaltigkeit ist der Permakulturgarten auf dem Campus der TU Chemnitz.
Ein Beispiel für Nachhaltigkeit ist der Permakulturgarten auf dem Campus der TU Chemnitz. (Bild: TU Chemnitz/Christian Schenk)

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Anlässlich der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit hat die Technische Universität (TU) Chemnitz einen umfangreichen Katalog mit Handlungsempfehlungen erarbeitet. Diese sollen für mehr Nachhaltigkeit in verschiedenen Lebensbereichen – wie zum Beispiel Wohnen, Mobilität und Arbeit – sorgen.

„Entscheiden Sie zuerst, ob Sie etwas brauchen, dann auf welche Art und Weise Sie es bekommen und wählen Sie schließlich nachhaltigkeitsausgerichtete Produkte und Dienstleistungen“, sagt Prof. Dr. Marlen Arnold, Inhaberin der Professur für Betriebliche Umweltökonomie und Nachhaltigkeit an der TU Chemnitz. Die dortigen Wissenschaftler haben eine Vielzahl an Anregungen zu mehr Nachhaltigkeit zusammengestellt. Gegliedert ist der Kriterienkatalog nach zehn Bedürfnisfeldern.

Für den Bereich Wohnen heißt es beispielsweise, dass Stand-by-Funktionen möglichst vermieden werden sollten. Ebenfalls zu mehr Nachhaltigkeit beitragen würden energieeffiziente Elektrogeräte sowie langlebige und modulare Wohnutensilien. Schadstoffe – zum Beispiel in Wandfarben oder Bodenbelägen – könnten durch einen Blick auf Materialien sowie Umwelt- und Gütesiegel vermieden werden.

Was die Mobilität betrifft, seien der Öffentliche Nahverkehr oder Fahrgemeinschaften eine nachhaltige Möglichkeit. Auch Angebote wie Carsharing werden als Alternative genannt.

Mit Blick auf die Arbeitswelt empfiehlt die TU, sich in Netzwerken zur nachhaltigeren Arbeit zu engagieren. Auch nachhaltige Verhaltenskodizes, Zertifikate und Managementsysteme sollten in das Arbeitsleben integriert werden, heißt es. Zu diesen zählen etwa:

  • Deutscher Nachhaltigkeitskodex,
  • EMAS,
  • ILO,
  • ISO 26000 und ISO 14001,
  • OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen,
  • OHSAS 18001,
  • UN-Konvention gegen Korruption,
  • UN Global Compact,
  • UN-Menschenrechtserklärung.

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