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Pöppelmann Kapsto Nachhaltigerer Umgang mit Kunststoffschutzelementen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Der Impuls für eine Initiative einen geschlossenen Materialkreislauf in puncto Kunststoffschutzelemente zu starten kam dabei von der Pöppelmann-Division Kapsto, heißt es. Erste Projekte mit Partnern sollen bereits laufen.

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Starterprojekte in Sachen Nachhaltigkeit initiiert Pöppelmann jetzt unter dem Schlagwort „Pöppelmann blue“ mit namhaften Kunden, heißt es. Das Vorhaben ziele auf den geschlossenen Materialkreislauf der Kunststoffschutzelemente aus der Kapsto-Produktreihe ab. Nach der Demontage werden diese nun gesammelt und an Pöppelmann Kapsto zum Recycling zurückgeführt, so Pöppelmann.
Starterprojekte in Sachen Nachhaltigkeit initiiert Pöppelmann jetzt unter dem Schlagwort „Pöppelmann blue“ mit namhaften Kunden, heißt es. Das Vorhaben ziele auf den geschlossenen Materialkreislauf der Kunststoffschutzelemente aus der Kapsto-Produktreihe ab. Nach der Demontage werden diese nun gesammelt und an Pöppelmann Kapsto zum Recycling zurückgeführt, so Pöppelmann.
(Bild: Pöppelmann)

Das Ziel des Vorhabens, welches den geschützten Markennamen „Pöppelmann blue“ trägt, ist es wie gesagt, einen geschlossenen Materialkreislauf für Pöppelmanns Kapsto-Schutzelemente zu schaffen. Dieses soll gewährleisten, dass die Kunststoffprodukte von Pöppelmann Kapsto nach Gebrauch nicht einfach im Abfall landen, sondern aufbereitet und wieder zu gleichwertigen Neuprodukten verarbeitet werden, wie Pöppelmann erklärt. Das Unternehmen, heißt es, wird das auf verschiedenen Wegen des Kunststoffrecyclings beschreiten.

Industrieabfall nutzen

Eine Variante ist dabei der Einsatz von Post-Industrial Regrind (PIR). Das sind Rezyklate, die auf Kunststoffteilen basieren, die in der Industrie abfallen. Durch Compoundierung würden diese zu Regranulat verarbeitet. Darüber hinaus setze Pöppelmann Kapsto auch auf Mahlgut, das ebenfalls aus gesammelten Kunststoffteilen aus der Industrie bestehe, und von Fachbetrieben dafür sortenrein gemahlen werde.

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Material vom „Grünen Punkt“ geht auch

Eine weitere Option betrifft sogenanntes Post-Consumer Regrind (PCR), also Material, das zum Beispiel aus den Wertstoffsammlungen von „Der Grüne Punkt“ – Duales System Deutschland GmbH (DSD) stammt, wie Pöppelmann weiter ausführt. Diese Abfälle würden selektiert, materialspezifisch sortiert und wieder aufbereitet. Durch das fachgerechte Recycling auf verschiedenen Wegen entstehen nach Aussage von Pöppelmann so saubere und eigenschaftsmäßig gleichwertige Sekundärkunststoffe. Man setze sich mit allen denkbaren Varianten auseinander. Welche Prozesse dann das Rennen machen, hängt aber von den spezifischen Anforderungen der Anwender ab, wie das Unternehmen anmerkt.

Aus ehemaligem Restmüll wird ein Neuprodukt

Die Kapsto-Produktfamilie besteht aus Schutzkappen und -stopfen sowie Griff- und Schraubkappen, die Beschädigungen an Außengewinden, Bolzen, Leitungen, sowie das Eindringen von Schmutz in sensible, sicherheitsrelevante und funktionsentscheidende Bauteile verhindern. Nach der Demontage wurden die Produkte bisher entsorgt, sind aber als Quasi-Einwegartikel nach Ansicht von Pöppelmann fürs Recycling wie geschaffen. Erste Projekte laufen bereits an, heißt es, etwa mit einem langjährigen Kapsto-Nutzer, der mit den Kunststoffelementen Hydraulikleitungen vor Verunreinigungen schützt, bevor diese verbaut werden, betont Pöppelmann. Vor der Montage der Leitungen werden die Schutzkappen wie bisher zunächst entfernt und zukünftig aber gesammelt, statt im Restmüll zu landen. Schließlich werden sie an Pöppelmann Kapsto zurück geliefert, um dort recycelt zu werden.

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